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Ein Schuh für Schäuble

Börsentrader – Psychopathen?

Mittwoch, 28. September 2011 von Benjamin

Passend zu diesem Telepolis Artikel: Zocken Psychopathen an den Börsen?, gibt es auch ein Video (das kein Fake zu sein scheint)

Deutsche Waffen, Deutsches Geld…

Dienstag, 01. Februar 2011 von Moritz

Wieder mal sieht man was aus Waffenexporten zur „Friedenssicherung“ wird:

Waffen made in Germany für das ägyptische Regime
„Friedensorganisationen kritisieren, dass die Waffenlieferungen zwischen 2008 und 2009 für Ägypten verdoppelt worden sind

Werden die Proteste in Ägypten auch mit Waffen aus Deutschland unterdrückt? Diese Frage stellt sich, nachdem Friedensorganisationen in einer gemeinsamen Presseerklärung darauf hingewiesen haben, dass das Land am Nil zu den bedeutenden Importeuren von Waffen aus Deutschland gehört. “ (weiterlesen auf Telepolis)

Was juckt’s mich
Wenn ein Negerstamm krepiert
Weil eine deutsche Gasgranate explodiert
Was juckt’s mich
Wenn ein Araber verreckt
Weil in ihm eine deutsche Kugel steckt

Was juckt’s mich
Wenn die halbe Welt
über’n Jordan geht
Wenn’s mit uns’rer Wirtschaft
Nur nach oben geht

Deutsche Waffen, deutsches Geld
Schaffen Ordnung in der Welt
Deutsche Waffen, deutsches Geld
Schaffen Ordnung in der Welt

Was juckt’s mich
Wenn da irgendwo ein Kind nur Hunger hat
Dafür gibt’s auf ’nen deutschen Panzer
Zehn Prozent Rabatt
Was juckt’s mich
Wer da unterdrückt, oder wer der
Unterdrückte ist
Hauptsache die Kohle stimmt
Uns die Partei die sich dran rausfrisst

Und wenn uns das Gewissen plagt
Und in der Zeitung Schlimmes steht
Dann schicken wir noch Medikamente
Damit es weiter geht

Normahl: Deutsche Waffen

Pforzheim: Abkassiert von der Deutschen Bank (ndr – plusminus)

Freitag, 09. Juli 2010 von Moritz

„Schwarz-Gelb riskiert deutsche Spitzenstellung“

Dienstag, 24. November 2009 von Moritz

Klima-Experten kritisieren Umweltpolitik

Umwelt- und Klimaexperten haben die neue Bundesregierung kritisiert: Schwarz-Gelb trage nicht dazu bei, Deutschland auf einen nachhaltigen Wachstumskurs zu führen – vielmehr drohe die deutsche Wirtschaft auf dem Gebiet der Umwelttechnik zurückzufallen.

Von Stephan Ueberbach, SWR, ARD-Hauptstadtstudio

Zufrieden sind die Umwelt- und Klima-Experten mit der Krisenbewältigungspolitik der neuen Bundesregierung nicht – im Gegenteil: Ihre Analyse fällt einigermaßen vernichtend aus. Was Schwarz-Gelb so alles tut und plant, um die deutsche Konjunktur wieder in Schwung zu bringen, das, sagt Volker Hauff, der Vorsitzende des Rats für nachhaltige Entwicklung, sei nicht dazu geeignet, einer Wiederholung der Finanzkrise vorzubeugen und das Land auf einen nachhaltigen Wachstumskurs zu bringen.

„Wir brauchen Wachstum, das sich selbst rechtfertigen kann: Wachstum, das das Klima besser schützt. Wachstum, das Kreisläufe für Ressourcen aufbaut. Wachstum, das dazu geeignet ist, die Bedürfnisse von neun Milliarden Menschen in den nächsten Jahren zu befriedigen“, so Hauff.
Wachstumsstrategie der Regierung zu undifferenziert

Angela Merkel (Foto: dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Keine gute Noten für die „Klimakanzlerin“ – der Nachhaltigkeitsrat kritisiert den Kurs von Schwarz-Gelb in der Wachstums- und Umweltpolitik. ]
Undifferenziert und zu breit – so nennt Hauff die Wachstumsstrategie der Regierung. Soll heißen: Statt mit der Gießkanne auch Branchen und Technologien von gestern zu fördern, sollte sich Schwarz-Gelb auf das konzentrieren, was erstens Zukunft hat und zweitens die Zukunft sichert: Nämlich auf kohlenstoffarme Wirtschaftszweige, also auf alles, was dabei hilft, Treibhausgase zu vermeiden.

Hier ist Deutschland gerade dabei, seine weltweite Spitzenposition aufs Spiel zu setzen – zu diesem Schluss kommt ein internationales Expertenteam, das die deutsche Nachhaltigkeits- und Klimapolitik unter die Lupe genommen hat: „Deutschland ist heute zwar noch der Weltmarktführer, aber China, die USA und andere Staaten holen kräftig auf und drängen an die Spitze. Die Deutschen können es sich also nicht leisten, auf der Stelle zu treten, sondern müssen kräftig investieren, wenn sie bei der Umwelttechnik führend bleiben wollen“, sagt Bjoern Stigson, der Vorsitzende der Gutachter.
Videochat:
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Weitere Meldungen Ex-Umweltminister Töpfer beantwortete die Fragen der tagesschau.de-User zum Weltklimagipfel in Kopenhagen. [mehr]
Klimapolitik aus dem Kanzleramt

Die Gutachter empfehlen in ihrem Bericht „Nachhaltigkeit made in Germany“, die Klima- und die Energiepolitik zentral im Kanzleramt zu bearbeiten und die Bundesländer sowie die einzelnen Ministerien stärker als bisher bei der Arbeit an einer übergreifenden Strategien einzubinden.

Das Prinzip der Nachhaltigkeit, das räumt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein, hat sich längst noch nicht in allen Bereichen der Gesellschaft so durchgesetzt wie es wünschenswert wäre – die Wirtschaft allerdings sei schon längst dabei, zukunftsträchtige Wege zu beschreiten: „Wir haben nicht nur Exportchancen in den klassischen Bereichen wie Chemie oder Maschinenbau, sondern auch in den Umwelttechnologien.“ Hier habe Deutschland bis zu 30 Prozent Weltmarktanteil, so Merkel. Die Kanzlerin hofft darauf, diese „Anteile zu halten und auszubauen“.

Den Nachhaltigkeitsexperten der Bundesregierung reicht das allerdings nicht: Sie verlangen langfristig eine nationale Strategie bis zum Jahr 2050 und kurzfristig ein entschiedenes Auftreten bei der Klimakonferenz in Kopenhagen. Denn dieses Treffen, sagt Hauff, ist nicht nur ein Klimagipfel, sondern der wichtigste Wirtschaftsgipfel aller Zeiten.

 

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