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Ein Schuh für Schäuble

Atomausstieg sofort

Donnerstag, 28. April 2011 von Moritz

Je schneller wir den Ausstieg aus der Nutzung von Atomkraft beschließen, desto schneller gehts dann auch mit der Stilllegung. Am Tschernobyl Gedenktag (25. April) waren wieder sehr viele Atomkraftgegner_innen auf der Straße bei den AKWs und Atomanlagen in der ganzen BRD unterwegs.

So langsam sollte es also mal bei allen *klicken* auch bei denen, die von der Atomlobby geschmiert werden. Dazu gibt es immer mehr Studien:

In Berlin findet heute eine von „Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung“ organisierte Expertenanhörung statt. Die Kommission war von der Bundesregierung eingesetzt worden, als im März nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima die Rufe aus der Bevölkerung nach der Stilllegung aller AKW immer lauter wurden.

Im Vorfeld der Veranstaltung hat gestern die Deutsche Umwelthilfe (DUH) eine Studie über die Machbarkeit eines schnellen Atomausstiegs vorgestellt, die an der Universität in Flensburg erarbeitet wurde. Das Ergebnis: Ein schneller Ausstieg ist möglich, die Preise werden nicht explodieren und auch der vom Bundeswirtschaftsminister gefordert Bau von mehreren Tausend Kilometern neuer Stromtrassen ist nicht unmittelbar nötig.

„Die Analyse zeigt eindeutig, dass für einen Atomausstieg bis Ende 2015 kein Netzausbau erforderlich ist“, meinte Studien-Autor Olav Hohmeyer. Die gegenwärtige Diskussion über einen möglichst zügigen Um- und Ausbau der Stromnetze sei dennoch „absolut notwendig, um den Übergang in das regenerative Zeitalter bis 2050 oder sogar schon bis 2030 zu schaffen, aber unwesentlich für einen schnellen Atomausstieg“. Hohmeyer ist unter anderem Mitglied des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) der Bundesregierung und Co-Autor einer im letzten Jahr veröffentlichten Gutachtens zur Vollversorgung Deutschlands mit Strom aus Erneuerbaren Energien bis 2050. (weiterlesen bei telepolis)

Energieversorgung kann nur regenerativ sicher erfolgen.

 

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