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und Materialien:

Ein Schuh für Schäuble

ACTA Protesttag in Deutschland – Operation Paperstorm

Donnerstag, 02. Februar 2012 von Benjamin

geklaut von Netzpolitik.org:

Zur Koordinierung und Kommunikation des Anti-ACTA-Protesttag am 11.2.2012 gibt es

  • ein Wiki
  • einen Twitter-Account
  • eine lange Liste mit Demonstrationen und Aktionen in ganz Deutschland.
    Diese sind oft noch nicht angemeldet (Kleiner Tip: Muss man machen, kostet nichts), aber das kann ja noch werden. In Berlin hat sich jetzt wohl ein Anmelder gefunden

Mich verstören nur die Planungslinks, die zu Facebook gehen.

*edit (by Moritz):
Irgendwie planen sie alle per Facebook – schrecklich. Immerhin haben dort für die Gesamtaktion 20.000, Berlin über 4000, Hamburg fast 4000 und Stuttgart auch mehr als 3000 Menschen zugesagt. Das deutet auf große Demos hin!

Morgen am 26.06.10 ist adACTA Day

Freitag, 25. Juni 2010 von Benjamin

Mit Demonstrationen, Mahnwachen und Infoständen protestiert die Piratenpartei am Samstag, den 26. Juni international gegen die Geheimverhandlungen von 38 Staaten (darunter die EU) zur Umsetzung eines verschärften Rechts gegen “Produktpiraterie” im Internet.

Das “Handelsabkommen gegen Produktpiraterie” (ACTA = Anti-Counterfeiting Trade Agreement) sieht eine Pflicht für Internetanbieter vor, den Datenverkehr ihrer Kunden zu überwachen, um Urheberrechtsverletzungen besser verfolgen zu können. Auch die “Three-Strikes“-Regelung wird diskutiert. Darüber hinaus soll ACTA Zollbeamten erlauben, auf bloßen Verdacht hin an Grenzen Mobiltelefone, Notebooks, MP3-Player und andere Geräte zu durchsuchen und zu beschlagnahmen, wenn der Benutzer nicht nachweisen kann, dass darauf gespeicherte urheberrechtlich geschützte Daten rechtmäßig erworben wurden.

…
http://www.piratenbrandenburg.de/2010/06/acta-ad-acta-legen-weltweiter-protest-am-26-6-gegen-urheberrechtsverscharfungen-im-internet/

Trusted Computing FAQ

Montag, 19. April 2010 von Benjamin

http://blog.techflaws.org/tc-faq-de/

Trusted Computing FAQ deutsch

by Ross Anderson –  Übersetzung © Moon

  1. Wofür steht TC?
  2. Auf gut deutsch, was bringt TC?
  3. Ich kann also keine MP3s mehr auf meinem PC hören?
  4. Wie funktioniert TC?
  5. Wozu kann TC noch verwendet werden?
  6. OK, es gibt also Gewinner und Verlierer – Disney macht den großen Reibach und Smartcard-Anbieter gehen pleite. Aber sicherlich investieren Microsoft und Intel Hunderte von Millionen Dollar nicht aus reiner Barmherzigkeit? Wie wollen die Geld damit machen?
  7. Woher kam die Idee?
  8. Was hat das mit der Seriennummer des Pentium III zu tun?
  9. Woher kommt die Bezeichnung »Fritz-Chip«?
  10. OK, TC verhindert also, dass Jugendliche Musik abziehen und hilft Firmen, ihre Interna vertraulich zu halten. TC könnte auch der Mafia nützen, außer das FBI bekommt eine Hintertür eingebaut, wovon man ausgehen kann. Aber wer, abgesehen von Raubkopierern, Industriespionen und Aktivisten jeglicher Coleur, könnte ein Problem damit haben?
  11. Wie kann TC missbraucht werden?
  12. Erschreckende Aussichten. Aber kann man das nicht einfach abstellen?
  13. Es geht hier also vor allem um politische und wirtschaftliche Aspekte?
  14. Moment mal, billigt es das Gesetz den Leuten nicht zu, Schnittstellen für Kompatibilität durch Reverse Engineering zu erstellen?
  15. Kann TC nicht geknackt werden?
  16. Wie weitreichend werden die allgemeinen wirtschaftlichen Auswirkungen sein?
  17. Wer wird noch verlieren?
  18. Autsch. Was noch?
  19. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich mancher darüber aufregen wird.
  20. Moment mal, ist TC entsprechend dem Antitrust-Gesetz nicht illegal?
  21. Wann wird es losgehen?
  22. Was ist »TORA BORA«?
  23. Ist ein sicherer PC denn keine tolle Sache?
  24. Warum spricht man dann vom »vertrauenswürdigen Computereinsatz«? Ich wüsste nicht, was daran vertrauenswürdig sein soll!
  25. Ein »vertrauenswürdiger Computer« ist also einer, der meine Sicherheit untergräbt?

Was jeder persönlich gegen Censilia tun kann

Mittwoch, 31. März 2010 von Benjamin

Censilia

Nachdem ich über den Artikel Was können wir konkret gegen Censilia tun? gestolpert bin, habe ich beschlossen das Ganze auszuformulieren/zuammenzutragen.

Was kann jeder tun:

  1. Das persönliche Umfeld aufklären/informieren
    1. Familie
    2. Freunde
    3. Verwandte
    4. usw.
  2. andere aufklären/informieren
    1. Infostände
    2. Flyer verteilen
    3. auf Demonstrationen gehen
  3. Sich bei seinen Abgeordneten beschweren
    Auf http://www.abgeordnetenwatch.de/ einfach seine PLZ eingeben
  4. sich bei den Verantwortlichen im Europaparlament beschweren
    – Wer ist das?

Laut Joe McNamee sind es für Deutschland:
(Kulturausschuss des Europaparlaments)

Für alle Länder: Ausschüsse für Kultur und für bürgerliche Freiheiten.

vllt. legt ihr ja noch einen Schuh bei.

Die Gründe – bitte nicht einfach kopieren, sondern persönlich ausformulieren:
vom AK-Zensur: http://ak-zensur.de/2010/03/malmstroem-unfug.html

Warum die Blockade von Web-Seiten im Kampf gegen „Kinderpornografie“ im Internet der falsche Weg ist

Sexueller Missbrauch ist mit das Schlimmste, was einem Kind angetan werden kann. Gerade deswegen ist es wichtig, sich auf wirksame und verhältnismäßige Maßnahmen im Kampf gegen die Bilder und Videos des Missbrauchs (oft verharmlosend „Kinderpornografie“ genannt) zu konzentrieren. Blockaden im Internet, wie sie die Pläne von Cecilia Malmström oder das Zugangserschwerungsgesetz vorsehen, helfen nicht, das Ziel zu erreichen. Sie sind selbst als Ultima Ratio kontraproduktiv:

Frühwarnsystem

Betreiber einschlägiger Angebote können automatisiert prüfen, ob ihre Webseiten auf einer Sperrliste stehen, und somit feststellen, ob sie im Fokus der Ermittler stehen. Internet-Sperren sind daher ein Frühwarnsystem für Kriminelle.

http://ak-zensur.de/Netzsperren-Fruehwarnsystem.png

Die Sperrliste kann nicht geheim bleiben

Wer Access-Blocking einsetzt, publiziert damit quasi die Liste der betroffenen Seiten: Sobald Webseiten blockiert werden, lässt sich einfach abfragen, ob eine bestimmte Seite auf der Liste steht. Dadurch ist es mit relativ geringem Aufwand möglich, die Sperrliste herauszufinden. Dies ist keine Theorie, sondern wurde bereits praktiziert. Auch Pädophile könnten daher die Sperren nutzen, um entsprechender Inhalte zu finden.

https://scusiblog.org/?p=546

Löschen ist weltweit möglich

Oft wird auch damit argumentiert, die Mehrheit der „kinderpornografischen“ Inhalte würde aus Staaten verbreitet, in denen eine Verfolgung der Täter nicht möglich sei. Dies ist erwiesenermaßen falsch. Alle Analysen zeigen: Die Mehrheit der Webseiten der bekannten Sperrlisten kommt aus den USA und Westeuropa inklusive Deutschland. Die häufigsten Server-Standorte laut einer BKA-Analyse einer Dänischen Sperrliste:

USA: 1148; Deutschland: 199; Niederlande: 79; Kanada: 57

Auf keiner Sperrliste anderer Länder befindet sich auch nur eine Webseite, die aus einem der sogenannten „Failed States“ verbreitet wird, wie dies vom BKA öffentlich immer wieder behauptet wurde.

http://ak-zensur.de/download/Karte-Sperrlisten–AU-FI-CH–A4.pdf
http://blog.odem.org/2010/01/30/bka-antwort-spd-bulmahn.pdf

Löschen illegaler Inhalte ist schnell möglich

Eine Studie der Universität Cambridge zeigt, dass Banken es im Durchschnitt innerhalb von vier bis acht Stunden schaffen, Betrugs-Webseiten (sogenannte Phishing-Websites) zu löschen – weltweit. Wenn dies bei simplen Betrugs-Webseiten möglich ist, warum schaffen die Ermittlungsbehörden dies nicht bei den weltweit nicht nur verbotenen, sondern geächteten Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Kindern?

http://www.cl.cam.ac.uk/%7Ernc1/takedown.pdf

Experiment zeigt: Löschen funktioniert

Ein Experiment von Alvar Freude vom AK Zensur hat gezeigt: Mit einer einfachen Nachricht per E-Mail an die Abuse-Abteilungen der betroffenen Hosting-Provider war es möglich, innerhalb von zwölf Stunden 61 Webseiten der einschlägigen Sperrlisten abzuschalten. Warum setzt man die Ermittler nicht dazu ein, sondern vergeudet deren Arbeitszeit mit der Aufstellung und Pflege von Sperrlisten?

http://ak-zensur.de/2009/05/loeschen-funktioniert.html

Umgehbarkeit

Internet-Sperren etablieren eine Zensur-Infrastruktur, die für beliebige Inhalte genutzt werden kann. Dies kennen wir sonst nur von autoritären Staaten wie China, dem Iran oder Saudi-Arabien. Diese Länder berufen sich schon jetzt zur Rechtfertigung ihrer Internet-Zensur auf europäische Staaten, die Internet-Sperren anwenden.

Zudem: Sperren sind leicht zu umgehen. Wer es schafft, die Inhalte zu finden, für den ist es ein Leichtes, jegliche Art von Sperren zu umgehen. Denn die Inhalte verbleiben im Netz und werden quasi nur versteckt!

http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/03/27/internetsperre-umgehen-in-27-sekunden/
http://www.ccc.de/censorship/dns-howto/

Die Erfahrung mit ähnlichen Sperrsystemen in anderen Ländern zeigt, dass die öffentlich genannten Ziele damit nicht erreicht werden können. In allen Ländern mit bestehenden Sperrsystemen sind aufgrund fehlerhafter Sperrlisten auch Webseiten betroffen, die keine illegalen Inhalte verbreiten. In Australien landete die Webseite eines australischen Zahnarztes auf der Sperrliste, in Dänemark eine aus Deutschland betriebene islamistische Webseite, in Finnland ein finnischer Zensurgegner, in Italien werden Glücksspiel-Webseiten blockiert.

http://www.focus.de/digital/internet/internet-wirksamkeit-von-kinderporno-sperrungen-umstritten_aid_384900.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Australische-Internet-Sperrliste-in-der-Debatte-208289.html
http://www.heise.de/ct/artikel/Verschleierungstaktik-291986.html
http://blog.odem.org/2009/05/islam-website-aus-deutschland-auf-sperr-liste.html
https://scusiblog.org/?p=1728

Informationsfreiheit vs. Menschenwürde?

Die Verbreitung von „Kinderpornografie“ ist ein weltweit geächtetes Verbrechen, das man weltweit bekämpfen kann. Echte Verbrechensbekämpfung ist freilich mehr als das Aufstellen von Stoppschildern, die zudem kein echtes Hindernis darstellen. Der Grundsatz muss heißen: „Löschen und Täter verfolgen statt Inhalte verstecken und Täter schützen“.


http://ak-zensur.de/2010/03/malmstroem-unfug.html

Titel angepasst – irgendwie übersehen – Danke daMax 😀

netzpolitik.org: Was können unsere Leser tun, um aktiv zu werden und diese Pläne zu verhindern? [Anm: gemeint sind die Pläne zur Erstellung von EU-weiten Internetsperren]

Joe McNamee: Deutsche MdEPs spielen eine große Rolle für den Bericht. Die deutsche CDU-Abgeordnete Sabine Verheyen ist Schattenberichterstatterin für die Konservativen im Kulturausschuss, die deutsche FDP-Abgeordnete Nadja Hirsch ist Schattenberichterstatterin für die Liberalen im Kulturausschuss und die SPD-Abgeordnete Birgit Sippel (die sich schon mit dem Dossier befasst hat) ist Schattenberichterstatterin im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, der für den endgültigen Bericht verantwortlich ist. Die Leser können die Mitglieder des Parlaments und vor allem die Mitglieder der Ausschüsse für Kultur und für bürgerliche Freiheiten kontaktieren, indem sie sie – am besten persönlich – anschreiben und die Probleme und Nachteile erklären, die gegen Internetsperren sprechen.

Tauss zu Censilia – Warum wir wieder auf die Straßen müssen

Dienstag, 30. März 2010 von Benjamin

Lesen – Es werden Hintergründe beleuchtet

Sie wissen was sie tun……

Es geht wieder los: Cecilia (Censilia) Malmström, Innenkommissarin der EU, hat fast erwartungsgemäß zugeschlagen:

Und deshalb müssen wir wieder auf die Straße, um weltweit für ein freies Internet und Netzneutralität zur Bewahrung von Demokratie und Freiheit in der Informationsgesellschaft zu kämpfen. Twittern allein genügt nicht…
http://www.tauss-gezwitscher.de/?p=748

Noch mehr Hintergrundinfos: http://www.netzpolitik.org/2010/netzpolitik-interview-hintergruende-zu-den-censilia-plaenen/

Der Schuhwurf

Donnerstag, 28. Januar 2010 von Benjamin

etabliert sich langsam aber sicher als internationales Zeichen des Protests.

http://derstandard.at/1263706120591/Israel-Oberste-Richterin-im-Gerichtssaal-geschuht

Es geht um Israels oberste Richterin

Zu weltweiter Bekanntheit gelangte der „Schuhwerfer von Bagdad“. Der irakische Journalist Muntazer al-Zaidi (Montasser al-Saidi) hatte im Dezember 2008 während einer Pressekonferenz seine Schuhe in Richtung des damaligen US-Präsidenten George W. Bush geworfen. Vielerorts folgten Demonstranten seinem Beispiel, nicht nur im Nahen Osten, auch in London, Paris oder Washington. Mit Schuhen beworfen zu werden, wird in arabischen Ländern als schwere Beleidigung angesehen.

 

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