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und Materialien:

Ein Schuh für Schäuble

Initiative Pro Netzneutralität

Donnerstag, 12. August 2010 von Benjamin

macht mit …

sind schon über 5000Leute dafür

http://pro-netzneutralitaet.de/


Um was geht es?

– die InternetServiceProvider (z.B. Telekom) wollen mehr Geld für die gleiche Leistung.

Ihnen reicht es nicht mehr, dass der Kunde sich Bandbreite kauft (die der ISP dann eigentlich auch bereitstellen sollte), sondern sie wollen (um den Ausbau ihrer Netze langsamer angehen zu können) bestimmte Daten priorisieren / verzögern, also teurer machen (weil die Nachfrage nach Daten da ist und sie so das Angebot klein halten können) …
(PPS: bei Funknetzen finde ich ein Priorisierung nicht unbedingt schlecht, weil technisch nötig)

lest es besser da nach: Was ist Netzneutralität?

Netzpolitik: Eine Definition von Netzneutralität

Mittwoch, 09. Juni 2010 von Benjamin

Sehr gut geschriebener Artikel, wie eine Netzneutralität und die Kontrolle dieser durchgeführt werden kann/sollte.

http://www.netzpolitik.org/2010/eine-definition-von-netzneutralitaet/

Neues Sixtus vs. Lobo: Netzneutralität

Freitag, 04. Juni 2010 von Benjamin

Digitale Agenda für Europa

Mittwoch, 19. Mai 2010 von Benjamin

„Die digitale Gesellschaft ist die Zukunft.“ Mit diesen Worten hat heute die EU-Kommissarin Neelie Kroes ihre „Digitale Agenda für Europa“ der Öffentlichkeit vorgestellt. In letzter Minute haben auch Internetsperren ihren Eingang in das Papier gefunden, dass die Linie der europäischen Internetpolitik für die nächsten fünf Jahre vorzeichnet.

http://www.spreeblick.com/2010/05/19/europas-digitale-zukunft/

Kein Widerstand ist zwecklos – Manchmal vermute ich das schon

Dienstag, 27. April 2010 von Benjamin

Kein Widerstand ist zwecklos

April 27th, 2010, 13:53 > daMax Es gibt so Tage, an denen man das Gefühl hat, nicht nur sinnlos in die Wüste zu rufen. Die EU-Innenpolitiker hinterfragen jetzt laut und deutlich den Vorstoß zu Websperren:

50 Prozent des Materials läge in den USA, die ja keine „Bananenrepublik“ seien. Dort müsse es möglich sein, die inkriminierten Angebote von den Servern zu entfernen. Generell seien technische Ansätze kein sehr effektives Mittel gegen Kindesmissbrauch. Selbst die schwedische Liberale Cecilia Wikstroem beäugte als Fraktionskollegin und Landsfrau von EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström, die den Vorschlag federführend ausgearbeitet hat, Artikel 21 zu Websperren skeptisch.

Soooooooooooo ein Taaaaaaaaaaaaag…. :)

Nur ein CDU-Mann und eine italienische Konservative verteidigen Internetsperren noch als eine „klare Botschaft“ zur Verhinderung der Verbreitung von KiPo.

Passend dazu ist Censilias Entscheidungsfindungsmatrix geleaked:

http://blog.fefe.de/?ts=b529d48f

[l] Und so geht es los mit den Horrorszenarien der Netzneutralität: Telefonica (Spanien, Eigentümerin u.a. von O2 und Alice) möchte von Google Geld haben für die Bereitstellung von Webinhalten. Na, lacht jetzt noch jemand?

Und bei Netzpolitik

Thomas de Maiziere im Taz-Interview

von markus um 16:52 am Dienstag, 27. April 2010 | 30 Kommentare

Unser Bundesinnenminister Thomas de Maiziere hat heute in einem größeren TAZ-Interview bekannt gegeben, dass er dieselbe harte Linie wie seine Vorgänger vertritt, aber dabei intelligenter auftreten würde. Danke für die Transparenz. Konkret bedeutet das, dass man sich nicht sicher sein sollte, dass wir nicht im kommenden Jahr eine Netzzensur-Infrastruktur haben werden und das Zugangserschwerungsgesetz auch angewendet wird, denn im Koalitionsvertrag steht nur ein Jahr Evaluation. Und de Maiziere will die Maßnahmen haben. Jetzt kann man natürlich auf die FDP hoffen, aber ich bin bei sowas immer pessimistisch.

Hier die beiden entscheidenden Passagen aus dem Interview:

Inhaltlich unterscheidet Sie kaum etwas von Ihren Vorgängern Wolfgang Schäuble und Otto Schily?

So ist es. Ich komme, was die öffentliche Sicherheit betrifft, zu keiner anderen Lagebeurteilung als in den vergangenen fünf oder sechs Jahren.

Bei den Internetsperren gegen Kinderpornografie wenden Sie ein Gesetz nicht an, das Sie als Kanzleramtsminister selbst auf den Weg gebracht haben. Warum?

Wir wenden es nur in einer bestimmten Weise an, weil wir bei den Koalitionsverhandlungen eine entsprechende Vereinbarung getroffen haben.

Damit ist jetzt endgültig klar, wie die neue Netzpolitik aussehen wird, die Thomas de Maiziere bisher immer angekündigt hat: Das ist dieselbe Netzpolitik, wie sie auch die Vorgänger durchgezogen haben – dafür mit Dialog-Kaffeekränzchen.

Es bleibt zwar immer noch die kleine Wahrscheinlichkeit, dass diese Aussagen rein strategisch geäußert werden, um den rechts-konservativen Flügel der CDU/CSU aktuell bei Laune zu halten, aber bei der FDP dürften mittlerweile alle Alarmglocken läuten, wo de Maiziere aktuell vehement für Vorratsdatenspeicherung und das Zugangserschwerungsgesetz trommelt.

Was bleibt vom Netzpolitischen Dialog, der offensichtlich in entscheidenden Fragen wie der Vorratsdatenspeicherung und des Zugangserschwerungsgesetz keinerlei veränderte Position auf Seiten des Innenministers bringt, obwohl wir viele Argumente vorbringen konnten? Es ist einfach zu sagen, dass man nicht mit den Politikern sprechen möchte, weil die nicht tun, was man ihnen sagt. Das ist vor allem einfach für diejenigen zu sagen, die selber nie ihre knappe Freizeit opfern, um für unsere Positionen zu werben. Aber so einfach ist Politik nicht. Politik ist das Bohren dicker Bretter und nicht jeder hat Lust darauf. Das ist ja ok. Und trotzdem ist es notwendig, immer wieder unsere Argumente vorzubringen.

Ich möchte jetzt nicht ausschließen, dass wir diesen Netzpolitischen Dialog mit dem Innenminister abbrechen, aber meine beschriebene Position verändert sich nicht, dass wir weiter Bohren müssen, um irgendwann gesellschaftliche Mehrheiten für unsere Positionen zu bekommen.

Taz: Die Internet Mafia

Dienstag, 20. April 2010 von Benjamin

http://www.taz.de/1/netz/netzpolitik/artikel/1/die-internet-mafia/

In den USA wird seit drei Jahren über eine Maut für Datenübertragung im Internet diskutiert. Jetzt auch hier. Ist das das Ende der Gleichberechtigung im Netz?

BERLIN taz | Vor Gott, dem Gesetz und im Internet sollten alle gleich sein. Doch Telekommunikationskonzerne aus Europa und den USA wollen zumindest den letzten Grundsatz aufheben und ein Zweiklasseninternet einführen. Die Zahlungsbereitschaft der Kunden wird dabei zum maßgeblichen Kriterium. Wer mehr zahlt, dessen Daten werden bevorzugt transportiert. Wer die Zusatzgebühren verweigert, der wird langsamer bedient oder muss ganz draußen bleiben.

http://www.taz.de/1/netz/netzpolitik/artikel/1/die-internet-mafia/

Linkliste

Freitag, 19. März 2010 von Benjamin

Obama für freien Internetzugang

Montag, 16. November 2009 von Benjamin

http://www.heise.de/newsticker/meldung/US-Praesident-setzt-sich-in-China-fuer-freien-Zugang-zum-Internet-ein-860497.html


die Freiheit der Meinungsäußerung und des Glaubens, des Zugangs zu Informationen und der Beteiligung an politischen Entscheidungen sei ein universelles Recht.

 

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