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Ein Schuh für Schäuble

Dresden nazifrei

Mittwoch, 26. Januar 2011 von Moritz

Am 19.02.2011 ist es wieder soweit und deshalb an dieser Stelle meine Solidarität:

„2011 – Blockieren bis der Naziaufmarsch Geschichte ist! Nazifrei – Dresden stellt sich quer!

2010 ist es uns erstmalig gelungen, Europas größten Naziaufmarsch durch Massenblockaden zu verhindern. Grundlage unseres Erfolges war die Spektren übergreifende Zusammenarbeit zwischen Antifagruppen, lokalen Initiativen und Aktionsgruppen, Gewerkschaften, Parteien und Jugendverbänden sowie zahlreichen weiteren Organisationen und Einzelpersonen. Mit unserer klaren Ankündigung, den Naziaufmarsch durch Blockaden zu stoppen, haben wir gemeinsam den Raum des symbolischen Protestes verlassen. Die Entschlossenheit tausender Menschen, sich mit den Mitteln des zivilen Ungehorsams den Nazis in den Weg zu stellen, machten die Blockaden zu einem Erfolg.

Wieder Nazis in Dresden blockieren!

Für 2011 haben die Nazis angekündigt, mehrere Veranstaltungen zum Jahrestag der alliierten Luftangriffe auf Dresden durchzuführen. Seit Jahren versuchen die Nazis die Bombardierung Dresdens für ihre Zwecke zu instrumentalisieren und an bestehende Mythen und die Gedenkkultur anzuknüpfen. Wir werden nicht akzeptieren, dass die Nazis die Geschichte verdrehen und die eigentlichen Opfer des Nationalsozialismus verhöhnen. Wir lehnen jede Leugnung und Relativierung der deutschen Schuld an Vernichtungskrieg und Holocaust ab.

Wir sind uns bewusst, dass sich die Nazis ihr Großereignis nicht einfach nehmen lassen. Deshalb werden wir uns auch 2011 wieder den Nazis durch Aktionen des zivilen Ungehorsams mit Massenblockaden entgegen stellen. Dieses Ziel eint uns über alle sozialen, politischen oder kulturellen Unterschiede hinweg. Von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Naziaufmarsch zu verhindern.

Wir werden uns weiterhin bei Versuchen der Kriminalisierung solidarisch zueinander verhalten. Wir stellen uns gegen jeden Versuch, antifaschistischen Protest als „extremistisch“ zu bezeichnen.
2011 werden wir den Naziaufmarsch gemeinsam blockieren – bunt und lautstark, kreativ und entschlossen!

Wieder Nazis in Dresden blockieren!
Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“

Stellt euch quer, überall! Faschismus ist keine Meinung!

Auch in Pforzheim gibt es sicher wieder etwas zu tun

Erneuter PFaschismus

Montag, 07. Juni 2010 von Moritz

Ich schäme mich dafür in dieser Stadt gewohnt zu haben!

Pforzheim:
*hier hängen überall NPD-Aufkleber
*hier wütet der Heidnische W(St)urm
*hier finden Nazi-Konzerte statt
*hier greifen Nazis Konzerte an
*hier gibt es offenen Antisemitismus
*hier veranstalten Nazis jährlich Mahnwachen
*hier werden Jugendliche feige zusammengeschlagen

UND *hier überfallen 50 Nazis eine Dönerbude und die Polizei schweigt

Zu einem Übergriff mutmaßlicher Neonazis auf einen Döner-Laden ist es am Freitag, 21. Mai, gegen 21.30 Uhr in der Pforzheimer Nordstadt gekommen. Das wurde am Freitagnachmittag durch die Einladung des Bundestagsabgeordneten Memet Kilic (Bündnis 90/Die Grünen) zu einer Info-Veranstaltung aus Anlass dieses Übergriffs bekannt. Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendarbeiter sprechen mit PZ-news über Gewalttaten in Pforzheim. Die Polizei hatte den Vorfall, bei dem sich der verängstigte Dönerladen-Inhaber mit seinen Gästen angesichts von rund 50 Rechtsextremisten* vor dem Haus in seinen Räumlichkeiten einschloss, nicht publik gemacht. Auf PZ-Nachfrage bestätigte ein Beamter, dass es sich zumindest ähnlich wie von Kilic geschildert zugetragen hat.

Das wird berichten:
Der Ausschnitt oben stammt aus der Pforzheimer Zeitung *Von der Verwendung des Wortes Rechtsextrem ist abzusehen, Extremismus ist konstruiert, antifaschistischer Protest wird oft im selben Atemzug als „extremistisch“ dargestellt, dagen muss man sich wehren!

Und auch bei hier wird man fündig: Indymedia

Und da helfen keine Überwachungskameras, hier ist antifaschistische Arbeit erforderlich!

 

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