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Ein Schuh für Schäuble

Ein Schuh für Rainer Brüderle

Mittwoch, 22. September 2010 von Benjamin

SIGINT 2010: musikindustrie widerlegt sich selbst

Montag, 28. Juni 2010 von Benjamin

Wissenschaftliche Analyse der Thesen und Zahlen der Musikindustrie zu den Raub-Mord-Terrorunterstützungs-Kopierern.

http://reaktanz.de/blog/?e=110

theorie

wissenschaftliche arbeiten beginnen üblicherweise mit einer theorie, für die man dann belege zu liefern hat. die theorie, um die es uns hier gehen soll, stammt aus den kreisen der musikindustrie und wird etwa seit dem auftreten von napster 1998/99 diskutiert. sie lautet: der massenhafte download urheberrechtlich geschützer musikwerke über peer-to-peer-netze (p2p, „tauschbörsen“) füge der musikindustrie immensen finanziellen schaden zu. um diesen schaden zu begrenzen müsse man mit allen rechtlichen mitteln gegen illegale downloads vorgehen.

hypothesen

aus der theorie lassen sich im nächsten schritt hypothesen ableiten, die so exakt formuliert sind, daß sie sich empirisch überprüfen lassen. man stellt also konkrete behauptungen auf, die sich bestätigen müßten, wenn die theorie stimmt. solange diese bestätigung nicht möglich ist, muß man bei der sogenannten nullhypothese bleiben: daß der vermutete effekt oder zusammenhang doch nicht existiert.

konkrete hypothesen, die sich aus der p2p-theorie der musikindustrie ableiten lassen, sind:

  • je mehr illegal heruntergeladen wird, desto weniger CDs werden gekauft
  • je mehr illegal heruntergeladen wird, desto geringer sind die umsätze der musikindustrie
  • je effektiver das rechtliche vorgehen ist, desto weniger illegale downloads gibt es


http://reaktanz.de/blog/?e=110

Digitale Agenda für Europa

Mittwoch, 19. Mai 2010 von Benjamin

„Die digitale Gesellschaft ist die Zukunft.“ Mit diesen Worten hat heute die EU-Kommissarin Neelie Kroes ihre „Digitale Agenda für Europa“ der Öffentlichkeit vorgestellt. In letzter Minute haben auch Internetsperren ihren Eingang in das Papier gefunden, dass die Linie der europäischen Internetpolitik für die nächsten fünf Jahre vorzeichnet.

http://www.spreeblick.com/2010/05/19/europas-digitale-zukunft/

Was geht bitte mit der GEZ/dem Rundfunkgebühren-Staatsvertrag ab?

Montag, 17. Mai 2010 von Benjamin

Raubkopie?

Donnerstag, 13. Mai 2010 von Benjamin

Neusprech analysiert das Wort Raubkopie

http://neusprech.org/index.php/2010/05/raubkopie/

Raubkopie

Um im Wortsinn korrekt zu sein, müsste sich das Erstellen einer R. ungefähr so abspielen: „Ey, Alta, rück die CDs raus, die du dir da kopiert hast, aba zackich, sonst kriechste aufe Mütze!“ Denn merke, das Merkmal des Raubes ist die Gewalt gegen eine Person oder wenigstens doch die Androhung derselben. Daher entspricht die Beschlagnahme etwaig kopierter CDs durch Ordnungsorgane des Staates viel eher den Anforderungen des Raubes (wenn sie denn nicht gesetzlich legitimiert und damit rechtens wäre), als die Anfertigung solcher. Und da wir schon dabei sind, eine Kopie ist eine Kopie ist eine Kopie. Das gilt nicht einmal als Diebstahl. Sie gar eine R. zu nennen, ist ein Oxymoron (also ein Widerspruch in sich: kopieren passt nicht zu rauben) und somit bösartiger Quatsch. Wenn jene, die so gern vom rechtsfreien Raum Internet reden, rechtliche Begriffe so missbrauchen, müssen sie sich nicht wundern, wenn ihnen niemand mehr zuhört.

http://neusprech.org/index.php/2010/05/raubkopie/

Warum ein schwaches Urheberrecht gut ist

Mittwoch, 28. April 2010 von Benjamin

http://www.spreeblick.com/2010/04/28/an-weniger-urheberrecht-verdient-die-us-wirtschaft-jedes-jahr-billionen/

An weniger Urheberrecht verdient die US-Wirtschaft jedes Jahr Billionen

Immer wieder ist von den Schäden die Rede, die durch Urheberrechtsverletzungen verursacht werden. So auch bei der ver.di-Veranstaltung, von der ich am Montag berichtet habe. Warum reden wir nicht einmal über die guten Seiten eines schwachen Urheberrechts? Eine neue Studie liefert die Zahlen dafür.

http://www.spreeblick.com/2010/04/28/an-weniger-urheberrecht-verdient-die-us-wirtschaft-jedes-jahr-billionen/

Frei nach Fefe

Dienstag, 27. April 2010 von Benjamin

oder einfach geklaut 😀

http://blog.fefe.de/?ts=b529e467

[l] Hier ist mal einer für die historische Perspektive, was sie unseren Nachfahren im Geschichtsunterricht vermutlich auch nicht erzählen werden. Wie die Internetzensur auf eine Strategie der Contentmafia zurückzuführen ist.

”Child pornography is great,” the speaker at the podium declared enthusiastically. ”It is great because politicians understand child pornography. By playing that card, we can get them to act, and start blocking sites. And once they have done that, we can get them to start blocking file sharing sites”.

Das war im Mai 2007. Die Zukunftsvision damals war:

”One day we will have a giant filter that we develop in close cooperation with IFPI and MPA. We continuously monitor the child porn on the net, to show the politicians that filtering works. Child porn is an issue they understand,” Johan Schlüter said with a grin, his whole being radiating pride and enthusiasm from the podium.

So sieht das nämlich aus. (Danke, Martin)
http://blog.fefe.de/?ts=b529e467

Tag des geistigen Eigentums

Montag, 26. April 2010 von Benjamin

Urheberrecht: Mit zwei Schlägen zur Tiefeninspektion?

Heute ist Tag des geistigen Eigentums. Weltweit! Zur Feier des Tages forderten die üblichen Verdächtigen die üblichen Dinge.* Dieter Gorny forderte zum Beispiel Mitleid eine neue Wertschätzung der Inhalte und ihrer Produzenten. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels möchte laut Heise Online lieber ein “Two-Strikes”-Modell etablieren. Ja, richtig gelesen. Zwei, nicht drei Schläge. Die Idee geht wohl auf einen “ganz persönlichen Vorschlag”  von Hans-Joachim Otto (FDP) im letzten Jahr zurück:

http://www.netzpolitik.org/2010/urheberrecht-mit-zwei-schlaegen-zur-tiefeninspektion

ACTA: Internetfreiheit in Gefahr

Die Süddeutsche Zeitung hat Gwen Hinze von der EFF zum ACTA-Abkommen interviewt: Internetfreiheit in Gefahr.

sueddeutsche.de: Das klingt nach einer Entschärfung.

Hinze: Zum Teil, aber es gibt weiterhin Passagen, die mir Kopfzerbrechen bereiten. Künftig soll beispielsweise die “Anstiftung zu Urheberrechtsverletzungen” verfolgt werden – ein ziemlich vages Konzept, für das es in den USA wahrscheinlich keine gesetzliche Grundlage gibt. 1994 wurde im Übereinkommen über handelsbezogene Aspekte der Rechte am geistigen Eigentum (TRIPS) festgelegt, Produktpiraterie zu verfolgen, wenn sie “kommerziellen Zwecken” dient; ACTA symbolisiert eine unauffällige Verschiebung dieses Maßstabs: Nun brauche ich als Privatmensch keine kommerzielle Interessen, keinen persönlichen Gewinn zu haben, um verfolgt zu werden. Hinzu kommt, dass die Rolle der Internetprovider international eine völlig andere werden könnte, weil sie für Urheberrechtsverletzungen verantwortlich gemacht werden können, wenn sie keine Vorkehrungen treffen.

http://www.netzpolitik.org/2010/acta-internetfreiheit-in-gefahr/

Justizministerin distanziert sich von 2-Strikes-Forderungen

Unsere Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat sich heute in einer Rede vom 2-Strikes und 3-Strikes-Modell distanziert, was mich gerade etwas verwundert: Herausforderung für gewerbliche Schutzrechte.

http://www.netzpolitik.org/2010/justizministerin-distanziert-sich-von-2-strikes-forderungen/

    Immer schön aufpassen: Kanzlerin fordert den “Schutz des geistigen Eigentums”

    Montag, 26. April 2010 von Benjamin

    Ausgerechnet vor der durchsubventionierten Filmbranche setzt sich Angela Merkel für den “Schutz des geistigen Eigentums” ein. Dabei unterliegt diese Industrie derart staatlicher Förderarithmetik, dass ihre Werke nichts anderes als Allgemeingüter sein sollten.

    http://carta.info/26186/immer-schoen-aufpassen-kanzlerin-fordert-den-schutz-des-geistigen-eigentums

    Home Cooking Is Killing The Restaurant Industry

    Sonntag, 25. April 2010 von Benjamin

    Ein Interview mit einem Sterne-Koch aus Deutschland

    Die Restaurantbranche steckt in ihrer größten Krise: Die Umsätze brechen ein und Schuld daran ist nach Ansicht eines berühmten Sternekochs, der lieber anonym bleiben möchte, die Nutzung von Rezepten aus dem Fernsehen und dem Internet. Die verschiedenen TV-Formate, die mit der Erwartung von mehr Besuchern in den gezeigten Restaurants ausgestrahlt wurden, sind fehl geschlagen. Daher warten nun die ersten Restaurantbesitzer auf ein politisches Signal für die Branche gegen die wieder modern werdende, gut ausgestattete Heimküche.

    http://fritten.cc/home-cooking-is-killing-the-restaurant-industry/

     

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