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Ein Schuh für Schäuble

Der JMStV ist gestoppt, doch warum? und wie lange?

Freitag, 17. Dezember 2010 von Benjamin

Vermutlich nur aus Machtpolitk und nicht so lange wie wir zu hoffen wagen.

Lest den Artikel !

http://blog.koehntopp.de/archives/2986-Ein-paar-Zwischenbemerkungen,-bevor-der-Tanz-wieder-losgeht.html#extended

Ich denke, der Jugendmedienschutz ist ein gutes Beispiel dafür, wie Menschen versuchen, Heil in der Entwicklung von Technologien zu suchen, wenn Technologie für die Lösung der gestellten Aufgabe komplett ungeeignet ist. Aus der oben dargelegten Folge von Erfahrungen und Überlegungen wird hoffentlich klar, warum gerade Techniker bei dem Problem prinzipbedingt nichts hilfreiches beitragen können.

Schon das Wort ist falsch. Es geht nicht um JugendmedienSCHUTZ. Das kann 2010 nicht funktionieren. Es hat schon 1996 nicht funktioniert. Was wir brauchen ist JugendmedienERZIEHUNG. Durch Menschen. Mit Werten und Überzeugungen.

Grafik warum das System ein Fehlkonzept ist:

http://www.telemedicus.info/article/1911-SchwenkeMoeller-Infografik-zum-JMStV-Update.html

Der Jugendmedienstaatsvertrag

Dienstag, 30. November 2010 von Benjamin

Scheint nicht nur schlecht für den Großteil des Internets zu sein, sondern auch so richtig schlecht verfasst zu sein.

http://blog.beck.de/2010/11/30/jugendmedienstaatsvertrag-und-altersfreigabe-im-internet

auch lesen: http://blog.pantoffelpunk.de/brechmittel/wieder-neue-wahlplakate-der-gruenen-geleakt

Text: http://www.fsm.de/inhalt.doc/Synopse_JMStV_final.pdf

zum § 5 Abs. 1: “Sofern Anbieter Angebote, die geeignet sind, die Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen, verbreiten oder zugänglich machen, haben sie dafür Sorge zu tragen, dass Kinder oder Jugendliche der betroffenen Altersstufen sie üblicherweise nicht wahrnehmen. Die Altersstufen sind:

1. ab 6 Jahren,
2. ab 12 Jahren,
3. ab 16 Jahren,
4. ab 18 Jahren.

Doch woher soll ich wissen, ob mein Blog/meine Website Kinder/Jugendliche beeinträchtigen kann?

und wie hat so eine Einstufung auszusehen – meines Wissens nach, gibt es hierzu noch keine Regeln …

Forenbesitzer lest wirklich http://blog.beck.de/2010/11/30/jugendmedienstaatsvertrag-und-altersfreigabe-im-internet da steht, dass ihr euch keine Sorgen machen müsst.

Nachdem die Grünen den JMStV nicht verhindert haben(Parlamentarische Zwänge – den Tweet finde ich gerade nicht)

hoffe ich noch auf die Linken in Berlin. – fail http://lafontaines-linke.de/2010/11/nein-sagen-wollen-jmstv-berlin-rot-rot-ratifizierung-linksfraktion-hiller/

JMStV

JMStV: Zusätzliche Altersbegrenzung beschränkt auf Online-Videos/Spiele – aber keine Sperrung?

Mittwoch, 02. Juni 2010 von Benjamin

Laut heise.de wurde der „böse“ Entwurf verworfen und es soll jetzt nur noch eine Erweiterung der Kennzeichnung für Online-Spiele und Online-Videos geben.

Ich frage mich aber, wie sie nicht getestete Inhalte kontrollieren wollen, da eine Zensurinfrastruktur angeblich nicht aufgebaut werden soll:

Die Kritik gegen das Vorhaben sei dagegen „sachlich unzutreffend“. Kennzeichnungen für Webseiten stellten eine „zusätzliche Option“ dar, eine Zensurinfrastruktur werde nicht aufgebaut.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Nur-noch-kleine-Korrekturen-bei-Reform-des-Jugendmedienschutzes-1014188.html

Coole Mitmachaktion vom AK-Zensur

Donnerstag, 27. Mai 2010 von Benjamin

http://ak-zensur.de/2010/05/ab-6-12-16-18.html

Es geht darum Webseiten eine Altersfreigabe zu verpassen – d.h. zu ranken 😀

Wer Inhalte im Internet anbietet, muss nach dem aktuellen Entwurf des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags prüfen, ob die für Kinder Entwicklungs- oder gar Erziehungsbeeinträchtigend sind. Wenn ja, muss er eine von drei Maßnahmen ergreifen: Die Inhalte nur Nachts zeigen, das Alter der Nutzer überprüfen oder die Inhalte kennzeichnen. In der Praxis läuft das meist auf eine Kennzeichnung hinaus. Aber wer kann Inhalte schon korrekt einstufen? Welche Inhalte sind für welche Altersstufe tauglich? Ab wann muss etwas als Erziehungsbeeinträchtigend eingestuft werden oder geht es auch ganz ohne Maßnahmen (ab 0 Jahren)?

Linkliste:

Donnerstag, 22. April 2010 von Benjamin

“Empfindliche Wörter” bei Google Hongkong

Aufruf: Was sagen eigentlich die Provider zum JMStV?

Downfall

Constantin Film arbeitet gerade vehement daran, sämtliche Versionen des weltweit so erfolgreichen Der Untergang Memes von YouTube (usw.) aus urheberrechtlichen Gründen entfernen zu lassen.

Produzent des Films Bernd Eichinger gibt übrigens an, das Meme zu lieben, und Regisseur Oliver Hirschbiegel fühlt sich ganz einfach nur geschmeichelt.

GSG 9 gegen hessische Putzfrauen

Es wird Zeit, dass Ermittler aus einem anderen Bundesland die hessischen Verhältnisse aufklären. Legt den Korruptionssumpf trocken!“, stellt der Kommentator “Realist” in der FR fest. Wieder einmal gibt es Unregelmäßigkeiten in der Oberfinanzdirektion, und diesmal ist sich die Steuerverhinderungs-Mafia nicht zu dummdreist, eine Putzfrau für das massenhafte Verschwinden von Steuerakten verantwortlich zu machen.

Aktueller Entwurf des JMStV – Lediglich Änderungen an einer Protokollerklärung

Dienstag, 20. April 2010 von Benjamin

http://www.telemedicus.info/article/1713-Aktueller-Entwurf-des-JMStV.html#extended

Lediglich Änderungen an einer Protokollerklärung

Die Änderungen beziehen sich nach unseren bisherigen Informationen auf die abschließenden Protokollerklärungen der Länder. Dort haben sich die Länder Schleswig-Holstein und Hessen einer Protokollerklärung zu § 5 JMStV der Freien Hansestadt Bremen, der Freien und Hansestadt Hamburg und des Saarlandes angeschlossen. Daher heißt es nun abweichend zum letzten Entwurf:

Protokollerklärungen der Freien Hansestadt Bremen, der Freien und Hansestadt Hamburg, Hessens, des Saarlandes und Schleswig-Holsteins zu § 5 des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages:

Die Freie Hansestadt Bremen, die Freie und Hansestadt Hamburg, Hessen, das Saarland und Schleswig-Holstein unterstreichen, dass die technische Umsetzung von Jugendschutzmaßnahmen nicht dazu führen darf, dass anderweitige Schutzvorkehrungen verpflichtend vorgeschrieben werden.

Die Freie Hansestadt Bremen, die Freie und Hansestadt Hamburg, Hessen, das Saarland und Schleswig-Holstein stellen fest, dass die Kontrollpflichten von Anbietern für fremde Inhalte, auch im Rahmen von Foren und Blogs, durch diesen Staatsvertrag nicht erweitert werden.

 

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