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Ein Schuh für Schäuble

US-Soldat gibt Interview zum Wikileaks Video

Donnerstag, 22. April 2010 von Benjamin
von gulli:News

Das Wikileaks Video, das den Angriff auf eine Gruppe Menschen und einen Van samt Insassen im Irak im Juli 2007 aus der Sicht des verantwortlichen Apache-Kampfhubschraubers zeigt, ist bekannt. Nun hat sich Ethan McCord, der auf dem Video zu sehen ist, wie er den verletzten Jungen zum Bradley-Panzer trägt, in einem Interview über den Vorfall und wie er ihn erlebt hat, geäußert.

McCord und seine Einheit waren drei oder vier Blocks enfernt in ein Feuergefecht verwickelt gewesen, hätten aber gehört, wie der Hubschrauber das Feuer eröffnete. Kurz darauf wären sie angewiesen worden, sich dorthin zu begeben. Als sie am Ort des Geschehens ankamen, hätte sich ihnen ein schockierender Anblick geboten. Das Blutbad wäre furchtbar gewesen, die Leichen wären kaum noch als solche erkennbar gewesen. Er hätte das Mädchen schreien gehört und sei deswegen zum Van gelaufen. Dann habe er sie zusammen mit einem Sanitäter in Deckung gebracht, der jedoch meinte, er könne hier nichts für sie tun und das Mädchen zum Panzer brachte. Zu diesem Zeitpunkt hielt er den Jungen für tot. „Ich ging hinaus zu dem Van, und in diesem Moment holte der Junge angestrengt Luft. Da fing ich an zu schreien, ‚Der Junge lebt! Der Junge lebt!‘ Und ich nahm ihn und rannte mit ihm rüber zum Bradley.“ Kurz darauf wurde er vom Kommandant seines Platoons angeschrieen, er solle mit dem Versuch aufhören, diese „Scheiß Kinder“ zu retten und sich ums Absichern kümmern. Als er später im Lager wegen der Geschehnisse zu einem psychischen Berater gehen wollte, da sie ihm vor allem wegen der Kinder sehr zusetzten, sei ihm von einem Sergeant auf sehr unhöfliche Art und Weise gesagt worden, er solle sich zusammenreißen, ansonsten würden ihm Konsequenzen im Sinne von inoffiziellen Disziplinarmaßnahmen drohen.

französischer Netzbürgerrechtler – Strategie: Licht ins Dunkel bringen

Montag, 19. April 2010 von Benjamin

Im Prinzip die gleiche Strategie, die in Deutschland auch verfolgt wird.
(Bsp.: AK-Vorrat, Piratenpartei, usw.)

http://www.golem.de/1004/74553.html

Unterhaltungsindustrie und Politiker versuchen, demokratische Prozesse zu umgehen, um das Internet zu ihren Gunsten zu beschränken, sagt Jérémie Zimmermann von der französischen Aktivistengruppe La quadrature du net. Dagegen hat seine „Bürgerinitiative 2.0“ ein Vorgehen entwickelt, das Zimmermann als „Vampirstrategie“ bezeichnet. „Wenn man Licht auf einen Vampir richtet, macht es pffft!, und er verschwindet. Wenn die versuchen, im Schatten voranzukommen, dann richten wir Licht auf sie und ihre Absichten, ihr Vorgehen und die wahre Natur ihrer Handlungen. So steigen unsere Aussichten, dass die öffentliche Meinung auf unserer Seite ist. Wir sagen: Nein, aufhören!“, erklärt er im Gespräch mit Golem.de.

Hadopi funktioniert nicht

Das französische Gesetz Hadopi, gegen das La quadrature du net viel gestritten hat, ist zwar mittlerweile in Kraft, doch Zimmermann sieht es mit Gelassenheit: „Es funktioniert nicht. Wir sagen schon seit Jahren, dass es auch nie funktionieren wird.“ Bislang habe es in Frankreich noch keine Sperrung des Internetzugangs wegen illegalen Datentauschs gegeben, schließlich sei es unmöglich, einem Anschlussinhaber zu beweisen, dass tatsächlich er persönlich eine Urheberrechtsverletzung begangen habe.

 

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