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Ein Schuh für Schäuble

Die Genderdebatte der Piratenpartei hat auch dieses Blog eingeholt

Mittwoch, 10. März 2010 von Benjamin

Ein paar eigene Gedanken, dann ein Link auf einen wirklich guten Artikel.

Ich habe lange nichts zur Genderdebatte geschrieben, da diese ganze Debatte anfangs sehr Emotional und teilweise unter der Gürtellinie geführt wurde.

Zudem finde ich es ziemlich komisch einen Sexismus-Vorwurf daraus zu basteln, dass eine Partei eben nicht fragt, welches Geschlecht ein Mitglied hat und in allen Debatten, die zu einem großen Teil online geführt werden auch nicht ersichtlich ist, ob man jetzt mit Mann oder Frau diskutiert.

Ich finde, dass sich schon im nicht hinterfragen des Geschlechts, sondern einer Debatte zwischen Individuen zeigt sich, dass die Piratenpartei oder besser die Piraten (nebenbei auch Frauen haben für Piraten als geschlechtsneutrale Bezeichnung gestimmt) vieles richtig gemacht hat.

Genug von meiner eigenen Meinung, hier ein toller Artikel, der die Sache ausführlichst beleuchtet –> bildet euch selbst 😀

http://aggregat7.ath.cx/2010/03/10/zum-genderthema-in-der-piratenpartei

Zum Genderthema in der Piratenpartei 1

Posted by Lena Rohrbach Wed, 10 Mar 2010 01:49:00 GMT

Der überhaupt erste Gastbeitrag auf meinem Blog ist von Lena Rohrbach, die hier ihre persönliche Meinung als engagiertes Mitglied der Berliner Piraten deutlich tiefgründiger, fundierter und auch sachlicher äußert, als der überwiegende Teil weiblicher und männlicher Diskutanten hierzu bisher in der Lage war. Ich freue mich daher, den folgenden Artikel hier veröffentlichen zu dürfen. – Pavel

Disclaimer:

1. Dies ist keine offizielle Aussage der Piratenpartei Berlin, ich schreibe dies als Privatpirat und nicht als Pressesprecherin.

2. In der Piratinnendebatte wird der Initiatorin viel in dem Mund gelegt, das sie nie vertreten hat. Wenn ich im Folgenden zum Beispiel Quoten diskutiere, heißt das nicht, dass sie diese vertreten hat (hat sie nicht).

3. Ich finde die ständigen Anführungszeichen auch nervig zu lesen, aber im Kontext unvermeidlich.

http://aggregat7.ath.cx/2010/03/10/zum-genderthema-in-der-piratenpartei

Greiser Saudi ließ sich in der Charité behandeln

Freitag, 05. Juni 2009 von Moritz

„Berlin – Er predigt den Hass gegen Andersgläubige, ganz besonders gegen die Schiiten. Und er steht sogar unter Terrorismus-Verdacht. Trotzdem durfte sich Hass-Prediger Ibn Jebreen in Berlin behandeln lassen, bekam hier sogar Polizeischutz.

Der greise Abdallah Ibn Jibreen gilt als führender Gelehrter Saudi-Arabiens und enger Vertrauter des Königshauses. Obwohl er unaufhörlich gegen die schiitische Minderheit hetzt. Seine Rechtsgutachten sollen laut „Spiegel-Online“ junge Saudis zu Selbstmord-Attentaten im Irak angestiftet haben. Ein Exil-Iraker hat ihn deshalb in Deutschland angezeigt.

Allerdings bisher ohne Folgen. Völlig unbehelligt konnte Ibn Jibreen im Mai nach Berlin reisen – mit seinem französischen Schengen-Visum. Der alte Mann ist schwer herzkrank, ließ sich hier in der Charité behandeln. Nach der Anzeige erhielt er sogar polizeilichen Personenschutz in der Klinik.

Offenbar mit Wissen des Bundesinnenministers Wolfgang Schäuble (CDU): Der soll bei einem Gespräch mit Prinz Naif in Riad versichert haben, um die körperliche Unversehrtheit Ibn Jibreens brauche man sich keine Sorgen machen. Das berichteten jedenfalls Delegationskreise.“
Berliner Kurier, 06.06.2009

So sieht also der „Kampf gegen den internationalen Terrorismus“ aus?

 

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