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Ein Schuh für Schäuble

CO2-Einlagerung gefährdet Menschenrecht auf sauberes Trinkwasser

Sonntag, 15. August 2010 von Moritz

Wir hatten bereits berichtet, dass CSS das Grundwasser vergiftet.
In der Zwischenzeit wurde sauberes Wasser zum Menschenrecht erklärt. Ich bin gespannt wie die noch Regierung es dieses mal verdrehen will:

Ende Juli erkannte die UN-Generalversammlung die Versorgung mit sauberem Wasser als ein Menschenrecht an – jetzt steht es sogar in Deutschland auf der Kippe. Denn die Pläne, das bei der Verbrennung in Kraftwerken anfallende CO2, zum Teil auch in den Boden zu pumpen, nehmen Gestalt an. Ende August wird die nächste Anhörung im CCS-Gesetzgebungsverfahren stattfinden, nach der Parlaments-Sommerpause sollen dann die Regelungen festgeklopft werden und, nach dem Willen von Koalition und Kraftwerksbetreibern, in ein CCS-Gesetz fließen. […] Die Befürchtung der Wasserbetriebe ist, dass eine zunehmende Versalzung das Grundwasser als Trinkwasser unbrauchbar machen wird. Folge könnte sein, dass in den betroffenen Regionen kein Trinkwasser mehr gewonnen werden kann und Trinkwasser über weite Strecken angeliefert werden muß. Auch die im bisherigen CCS-Gesetzentwurf angedachten Haftungsregelungen für die CO2-Einlagerer würden an dieser Gefährdung nichts ändern, denn, so Christa Hecht, Geschäftsführerin des AÖW, die Einlagerung ist nicht reversibel, sobald das CO2 im Boden ist, ist es nicht mehr beherrschbar.

Aus einem Beitrag auf telepolis.

Umweltbundesamt: Kurs voll auf Öko-Strom

Mittwoch, 07. Juli 2010 von Moritz

Lasst euch nicht von der Fußball-Weltmeisterschaft ablenken, während CDU und FDP in Sachen Energiepolitik völligen Mist bauen!

Dies (Der Umstieg auf 100% regenerative Energien) sei „bereits mit der heute verfügbaren Technik möglich“, erläuterte UBA-Präsident Jochen Flasbarth am Mittwoch. Er forderte schnelle politische Weichenstellungen für den Umbau. AKW-Laufzeitverlängerungen und den Neubaubau von Kohlekraftwerken sind laut UBA unnötig. Das Amt untersteht dem Bundesumweltministerium.

Die in Deutschland gewohnt hohe Versorgungssicherheit könne auch in dem neuen System mit 100 Prozent Strom aus Wind, Biomasse und Co. jederzeit gewährleistet werden, sagte der UBA-Präsident. Derzeit beträgt der Ökostrom-Anteil erst rund 17 Prozent. Ein Ausbau der Strom-Netze und -Speicher sowie ein intensiveres „Lastmanagement“ seien jedoch Voraussetzungen dafür. Außerdem müssten die Potenziale zur effizienten Stromnutzung genutzt werden. […]
Wirtschaftlich bringt der der Komplett-Umstieg laut UBA Vorteile: „Die Kosten sind geringer als die Kosten, die bei einem ungebremsten Klimawandel anstünden.“ Zudem sinke die Abhängigkeit von Energieimporten stark.

Artikel der Frankfurter Rundschau online.

CCS vergiftet das Trinkwasser

Dienstag, 29. Juni 2010 von Moritz

Ein Artikel auf Telepolis erklärt warum:

Ein weiterer Ansatz, das CO2 zu versenken, anstatt es zu vermeiden, sollte eigentlich noch im Juni „in trockenen Tüchern“ sein. Und zwar ohne eine vorangehende empirische Überprüfung. Die Rede ist von der CO2-Verpressung in den Untergrund, CCS (Carbon Dioxide Capture and Storage) genannt. Es geht um viele Millionen Euro Fördergelder und, wie auch bei anderen „End“-Lagertechniken, um eine möglichst großzügige Haftungsfreistellung. Doch noch war der Widerstand, insbesondere aus den betroffenen Regionen, so groß, dass das CCS-Gesetz jetzt auf die Zeit nach der Sommerpause des Bundestags verschoben worden ist.

Alarm schlagen derweil die Norddeutschen Wasserwerke. Sie [extern] warnen, CCS könnte am Ende auch die Trinkwasserversorgung irreversibel schädigen. Denn der Norden und der Osten der Republik sind in besonderem Maße von den Plänen der Kohlekraftwerksbetreiber und der Politik betroffen. Wie so häufig sollen auch für diese Form der Abfall-„Entsorgung“ wieder dünnbesiedelte Regionen, in Schleswig-Holstein und in Brandenburg, herhalten. Gerade die von den CCS-Befürwortern favorisierte Nutzung von Salzwasser führenden Schichten im Untergrund sei es, die das Trinkwasser gefährde.

Nach Ansicht der norddeutschen Wasserwerke stellt die Verpressung von CO2 in die Salinen Aquifere im Norddeutschen Becken ein großes Risiko für die Trinkwasserversorgung dar. Denn es drohe dadurch das extrem salzhaltige Wasser verdrängt zu werden, wodurch es zu einer Versalzung und irreversiblen Kontamination des Grundwassers mit Salz und Schadstoffen komme. Der Verband fordert die Bundesregierung daher auf, die Vorhaben zur Verpressung von CO2 im Norddeutschen Becken grundsätzlich zu beenden.

Und immer noch sollen Kohlekraftwerke gebaut werden… Wann verstehen CDU und FDP, dass dies KEINE Lösung ist?

 

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