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Ein Schuh für Schäuble

Springerpresse erreicht Jahresziel – oder so

Mittwoch, 13. Oktober 2010 von Benjamin

Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung:

Ausländer- und Islamfeindlichkeit nimmt zu

Einer Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert Stiftung zufolge ist die Ausländerfeindlichkeit bundesweit stark gewachsen. 34 Prozent der Deutschen meinen demnach, Ausländer kämen nur in die Bundesrepublik, um abzukassieren. Und 75 Prozent der Ostdeutschen wollen die Religionsausübung für Muslime erheblich einschränken.

http://www.tagesschau.de/inland/studierechtsextremeeinstellungen100.html

Niggemeier über eine PC-Presse-Gebühr

Samstag, 05. Juni 2010 von Benjamin

Ich wüsste gerne, ob irgendwo in dem Springer-Lobbyisten Christoph Keese noch Reste von dem früheren Journalisten Christoph Keese stecken. Und ob der gelegentlich leise wimmert.

Gestern zum Beispiel, als Keese auf der Veranstaltung “Wer verdient mit welchem Recht?” in Hamburg eine besonders originelle (und mir neue) Begründung nannte, warum ein Leistungsschutzrecht für Verleger auch im Interesse der Urheber sei: Weil die Verleger, wenn sie erst einmal ein eigenes Recht hätten, aufhören könnten, den Autoren ihre Rechte wegzunehmen.

Man muss dazu wissen, dass die deutschen Verlage seit Jahren versuchen, die Presselandschaft zu einem urheberrechtsfreien Raum für Journalisten zu machen. Die Autoren sollen möglichst sämtliche Rechte an ihren Texten an die Verlage abtreten, und zwar gerne kostenlos, rückwirkend und für alle Zeit. Die Verlage überschreiten dabei mit einer Regelmäßigkeit und Konsequenz das Gesetz, dass man fast von krimineller Energie sprechen möchte, wären die ehrwürdigen und demokratietragenden Verlage nicht über jeden solchen Verdacht erhaben.

http://www.stefan-niggemeier.de/blog/verlegerkampf-fuer-eine-pc-presse-gebuehr/

Realitätsverzerrung

Donnerstag, 03. Dezember 2009 von Benjamin

http://www.bildblog.de/14261/wie-man-minarette-gross-rausbringt/

Es ist das perfekte Symbol: Die katholische Kirche in einer mitteleuropäischen Großstadt, in den Schatten gestellt von der neugebauten Moschee gleich nebenan.

Man muss sich allerdings viel Mühe geben, um dieses Bild in der Realität nachvollziehen zu können. Denn der Turm der Liebfrauenkirche misst stattliche 74 Meter. Er ist ungefähr doppelt so hoch wie das Minarett. Diese Aufnahme lässt das zumindest erahnen.

Zur Bebilderung eines Konfliktes, der sich nicht zuletzt um Symbole dreht, wählen viele deutsche Medien also ein Foto, das die Größe des islamischen Bauwerkes in Deutschland grotesk verzerrt und nicht die Realität, sondern die Ängste vieler Menschen abbildet. Man muss keine böse Absicht unterstellen, um das bemerkenswert zu finden.

 

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