Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos
und Materialien:

Ein Schuh für Schäuble

Merkel und der Atommüll

Freitag, 07. August 2009 von Moritz

So gut wie jeder sollte wissen, dass unsere derzeitige Bundeskanzlerin Angela Merkel heißt. Diese Angela Merkel wurde aber nicht als Bundeskanzlerin geboren… Sie war schon vorher in der Regierung Kohl tätig, als Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherhieit (1994-98).

Warum schreiben wir was darüber?
ASSE II ist gerade oft genug in den Medien, es wird eine Menge Geld kosten, wenn es schlecht läuft auch einigen ihre Gesundheit, bis dieses selbst verschuldete Problem gelöst ist. Greepeace berichtet schon länger von dieser Problematik.
Und wenn man den Wahlumfragen gerade glaubt (schwarz-gelb) und die Wahlprogramme gelesen hat, wird es ja gerade so weiter gehn…
Aber lest selbst:

geklaut von heise.de, die es von Greenpeace geklaut haben.
http://www.heise.de/newsticker/Greenpeace-Merkel-weiss-seit-1996-von-Sicherheitsrisiken-im-Atommuelllager-Asse–/meldung/143105

Greenpeace: Merkel weiß seit 1996 von Sicherheitsrisiken im Atommülllager Asse

„Die Schwierigkeiten der Atommülllagerung in der Schachtanlage Asse II beschäftigen ab heute den Parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Niedersachsen. Allerdings ohne die Schlüsselfigur, wie Greenpeace am gestrigen Mittwoch kritisierte. Laut Informationen der Umweltschutzorganisation wusste Bundeskanzlerin Merkel bereits 1996 – als damalige Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit – über „erhebliche Sicherheitsrisiken“ der Lagerung in Salzstöcken Bescheid, datiert ein Schreiben des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) aus diesem Jahr. Die Untersuchungen der Behörde hatten ergeben, dass eindringendes Wasser die Strahlenbelastung der Bevölkerung erhöhen könnte.

Aus dem BfS-Bericht, der 1996 an das Umweltministerium ging, zitiert Greenpeace die Warnung, dass das „Voll-Laufen der Asse mit Wasser zu einer hundertfach über den zulässigen Grenzwerten liegenden Strahlenbelastung der Bevölkerung führen würde“. Darüber hinaus soll in dem Bericht, welcher der Organisation vorliegt, die Rede von nicht weiter präzisierten „größeren Schwierigkeiten“ in der Asse sein, die das Konzept der Endlagerung von Atommüll in Salzbergwerken in Frage stellen könnten. Da auch andere Enlager wie Morsleben („nicht mehr zu halten“) und Gorleben („gefährdet“) in die BfS-Warnung einbezogen wurden, fordert Greenpeace die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses im Bundestag. Der soll die Frage klären, ob der Bericht des Bundesamtes für Strahlenschutz nicht bereits 1996 genug Informationen geliefert habe, um das Scheitern des Endlagerkonzepts der Bundesrepublik aufzuzeigen.

Seit 2008 ist das Bundesamt für Strahlenschutz verantwortlich für das ehemalige Salzbergwerk Asse bei Wolfenbüttel in Niedersachsen. Das Atommülllager Asse II war damals wegen Einsturzgefahr und strahlenden Laugen in den Schlagzeilen. Meldungen über Pannen reißen seither allerdings nicht ab. Erst Mitte Juli hatte der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, Wolfram König, in einem Interview erklärt, dass man in Asse einen Zustand habe, „der für ein derartiges Endlager eigentlich unzumutbar“ sei: Tagtäglich würden zwölf Kubikmeter Grundwasser in das Bergwerk eindringen – „und das ist die eigentliche große Gefährdungssituation“. (tpa/Telepolis)“

Für was Sicherheitspolitik, wenn man das, was man sichern will, durch schlechte Umweltpolitik gefährdet?

 

© ein-schuh-fuer-schaeuble.de – Powered by WordPress – Design: Vlad (aka Perun)