Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos
und Materialien:

Ein Schuh für Schäuble

Sparmöglichkeiten bei den staatlichen Subventionen der Kirchen

Sinnvolles Einsparen:

Mit mehr Netto vom Brutto wird es spätestens nach den Vorgaben der Regierung für die Gesundheitsreform nichts. Zwar werden auch die Arbeitgeber beteiligt, aber die Rechnung zahlen vor allem die Versicherten, Ärzte und Krankenhäuser werden verschont, die Pharma-Industrie nicht besonders hart angefasst. Wie immer wird also nicht gespart, sondern dank der Lobby-Verhältnisse einfach mehr Geld ins System gepumpt.

Sparen könnte man an vielen Stellen. Auf eine weist wieder einmal der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) hin: die Kirchen. Die nämlich leben wie die Maden im Speck der Steuerzahler, auch von denjenigen, die Atheisten sind oder keiner Kirche mehr angehören. Warum aber werden diese für etwas zwangsweise zur Kasse gebeten, was ihnen gegen den Strich geht, was auch auf eine fehlende Trennung von Staat und Kirchen in Deutschland hinweist?

Tatsächlich zahlt der Staat, also alle Steuerzahler, den Kirchen fast 450 Millionen Euro alleine an Personalkosten. Und dies obgleich der Staat für die Kirchen die Kirchensteuer einzieht. Mixa und Co. werden keineswegs von den Kirchen für ihren offenbar gelegentlich ausladenden Lebensstil ausgestattet, sondern direkt von den Steuerzahlern unterstützt, die wohl so der Idee der christlich-abendländischen Kultur mit und ohne Missbrauch dienen sollen. Und die „Gläubigen“, die ihre Kirchensteuer weiterhin eifrig bezahlen, werden dafür auch noch vom Staat unterstützt, schließlich ist die Kirchensteuer steuerlich als Sonderausgabe abzugsfähig, so dass der Staat zugunsten der Kirchen auf Milliarden verzichtet, d.h. auf geschätzte 3,8 Milliarden. Allerdings verdient der Staat am Deal auch mit, denn er kann 3 Prozent der Kirchensteuer einbehalten.

Das Geld könnte unter anderem für Bildung genutzt werden. Wenn man von den 2 100 000 Studenten in Deutschland (2009/10) ausgeht, wären das im Jahr 215 € pro Student für eine bessere Situation an den Hochschulen! Mehr über staatliche Kirchensubventionen auf telepolis.

Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 07. Juli 2010 um 10:11 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie News abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

«  –  »

7 Comments »

  1. Wow, was für ein wertvoller Artikel. Kopieren kann ich auch.

    Erinnert mich an die Links in Sikks Weblog.

    Hier nochmal das gleiche.
    http://www.piratenpartei-paderborn.de/2010/07/06/sparen-an-der-verwaltung-ein-ratschlag-der-piratenpartei/

    Irgendeine Person recherchiert bei Telepolis und die Blogger springen natürlich auf den Zug auf.

    Leider gibt es auch bei den Piraten sowas wie Trendsetter, auch wenn wir noch so schön dezentral sein mögen.

    Comment: Anonymous – 07. Juli 2010 @ 11:10

  2. Sorry, muss mich korrigieren. Der Inhalt des Links ist natürlich nicht der gleiche.

    Comment: Anonymous – 07. Juli 2010 @ 11:13

  3. Ich habe einen Teil des telepolis Artikels zitiert, genau so, wie der telepolis Artikel wieder verschiedene Zitate und Meinungen beinhaltet.
    Warum soll ich etwas zu dem Thema denn auch umschreiben. Kopieren kannst du zum Glück, woher wüsstest du sonst, wie du dir die Schuhe bindest, eine Banane öffnest, …

    Ist doch gut, wenn die Piraten das fordern, seit ich denken kann, würde ich der Kirche alles streichen und wenn ich jetzt einen Artikel dazu finde, der das Thema anspricht und ich ihn sehr gelungen finde, dann will ich ihn doch weiter verbreiten.

    Und den Teil versteh ich leider nicht:
    „Leider gibt es auch bei den Piraten sowas wie Trendsetter, auch wenn wir noch so schön dezentral sein mögen.“

    Comment: Moritz – 07. Juli 2010 @ 19:04

  4. Moritz ist gar kein Pirat 🙂

    Comment: Benjamin – 07. Juli 2010 @ 20:01

  5. Ich hab heute vielleicht etwas überreagiert. Ich hab weder etwas gegen Zitate, noch gegen Kopien. Vielleicht war ich auch ein bisschen schlecht drauf. Es ist nur so, ich hab mir heute Vormittag wieder viele Webseiten angeschaut. Dabei sind mir verschiedene Sachen aufgefallen.

    Dass es im Internet sowas wie „einzelne Informations-Inseln“ gibt, ist mir schon länger klar. Und als ich eben heute Vormittag wieder viele Piratennahe-Seiten angeschaut habe, wurde ich in meiner Annahme wieder etwas bestätigt.

    Man könnte manchmal denken, dass die meisten Piraten sich nur über heise, fefe und netzpolitik informieren. Und da komme ich zum Thema „Trendsetter“. Es gibt Situationen, da frage ich, warum schafft es genau *dieses* Thema in die weite Blogosphäre. Und da kommt man oft dahinter, dass das von den „größeren“ kommt.

    Und manche Piraten merken z.B. nicht mal, dass die Piratenpartei eine Pressemitteilung nachträglich verändert. Stattdessen werden dann im Anschluss die Mainstream-Nachrichten beschuldigt, sie würden die Pressemitteilung der PP falsch wiedergeben.

    Manchmal werden Politiker von den Piraten mit Absicht falsch verstanden. Beispiele:

    http://polit-bash.org/?35
    Der Titel „Zum Thema File…äh…Hardwaresharing:“ sagt schon, dass da ein Politiker mit Absicht missverstanden worden ist. Das ging bei den Piraten ewig rum. Sogar bei einem Landesparteitag oder Gründugnsversammlung Baden-Württemberg…

    Und sowas fällt mir öfters unangenehm auf…

    Comment: Anonymous – 07. Juli 2010 @ 20:29

  6. Das Problem ist, dass Benjamin und ich arbeiten und so nicht die ganze Zeit Aktionen machen und darüber Berichten können… Ich freue mich schon aufs Studium… Bis dahin sehe ich den Auftrag darin Informationen weiter zu geben…

    Comment: Moritz – 07. Juli 2010 @ 20:57

  7. Aber danke für die ausführlichen Kommentare 😉

    Comment: Moritz – 07. Juli 2010 @ 20:57

Leave a comment

 
 

© ein-schuh-fuer-schaeuble.de – Powered by WordPress – Design: Vlad (aka Perun)