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Ein Schuh für Schäuble

Servergate

oder: warum waren plötzlich alle Server der Piratenpartei offline.

Und das direkt vor der Wahl in Bremen.

Wegen einem französischen Ermittlungsverfahren und einem damit verbundenen Amtshilfeersuchen, welches scheinbar noch nicht vorlag …

Udo Vetter vom Lawblog schreibt sogar:

Damit es später keine Missverständnisse gibt: Ein deutscher Staatsanwalt ist nicht verpflichtet, Server zu beschlagnahmen – bloß weil ausländische  Ermittlungsbehörden das von ihm verlangen. Es gibt da keinen Automatismus wie zum Beispiel beim Europäischen Haftbefehl.

http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/05/20/ein-akt-der-deutschen-behrden/

Wer das jetzt nicht glaubt, weil das hier ja nur ein Blog ist: http://www.sueddeutsche.de/digital/vor-bremenwahl-polizei-nimmt-piratenpartei-vom-netz-1.1099888

Zu den Daten auf den Servern:

Auf die Mitgliederdaten erfolgte kein Zugriff, denn die sind verschlüsselt.

Die Piratenpad-Inhalte sind sowieso öffentlich zugänglich – das ist ja der Witz dabei.

Scheinbar ging es also um Logdateien, die ironischerweise nicht gespeichert oder anonymisiert worden sind. (laut Vorstand)
http://www.piratenpartei-goettingen.de/2011/05/servergate/

Gesucht wurden wohl Logdateien, die allerdings nach Auskunft unseres Bundesvorstandes gar nicht gespeichert oder wenn, dann anonymisiert werden. Attacken gegen die Électricité de France SA durch die Hackergruppe Anonymous sollen Hintergrund der Ermittlungen sein. Ein Angriff soll unter Zuhilfenahme des offenen Piratenpad organisiert worden sein. Die Ermittler der Polizei haben nach einer vorläufigen Einschätzung der Partei keinen Zugang zu den verschlüsselten Mitgliederdaten erhalten.

Warum die Tagesschau die (vermutlich nicht ganz legale) komplette Lahmlegung der 6.größten Partei Deutschlands direkt vor Wahlen als nahezu irrelevant abtut, verstehe ich leider auch nicht. http://www.tagesschau.de/redirectid.jsp?id=video913874

Hier noch die offizielle Pressemitteilung dazu:

http://www.piratenpartei.de/Pressemitteilung/server-durchsuchung-wegen-franz%C3%B6sischem-ermittlungsverfahren-internetdienste-der-pi

Update:

Hier noch die Stellungnahme von Anonymous: http://www.crackajack.de/2011/05/21/anonymous-uber-servergate/

Dieser Beitrag wurde am Samstag, 21. Mai 2011 um 11:47 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Datenschutz/Sicherheit, News abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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1 Kommentar »

  1. es ist doch bemerkenswert das politiker, die das www nur aus der zeitung kennen, richtlinien zum datenschutz beschliessen. vielleicht sollte man vor der stimmabgabe im bundestag kurz nachweisen, damit sichergestellt wird, dass nur die abstimmen und regieren, die auch den inhalt kennen (bewerten wäre zu viel verlangt, leider)

    Comment: Mathias – 01. Dezember 2011 @ 22:23

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