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und Materialien:

Ein Schuh für Schäuble

schwarzgelbgold

Die Ersetzung von Wulff durch einen noch Deutscheren (es gibt da auch noch ne antideutsche Gegenkandidatin) gerät in den Hintergrund. Warum? Die FDP steigt wieder auf, meint sie zumindest und so haben sich CDU + CSU + FDP für die nächste Zeit auf Folgendes geeinigt (meine Sicht der Dinge):

  • Reformen sind irgendwie dumm, lassen wir doch die Bildungssysteme so ungerecht wie möglich und Bildungspolitik darf Ländergrenzen überschreiten
  • Alle Menschen sind vor dem Gesetz irgendwie doch nicht gleich, daher Gefängnis trotz Bewährung für junge Menschen
  • Ein TÜV für Finanzprodukte, die eigentlich schon durch die Abwrackprämie erfasst werden sollten
  • Ob Vater oder Mutter, Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
  • Gebäudesanierung wird gefördert, ich rieche schon die damit einhergehende Mieterhöhung
  • Man darf nicht gewerblich Sterbehilfe leisten, also Kapitalismus abschaffen- nein – gewerbliche Sterbehilfe für Tiere abschaffen – nö auch nicht.
  • Irgendwie ist Solarförderung doch gut, nochmal drüber reden???
  • Achso, das Beste zum Schluss: Über Vorratsdatenspeicherung sprechen wir gar nicht, das machen wir einfach.

Das reicht Euch nicht – mir auch nicht, aber die nächsten Jahre werden wir noch mehr hören – juhu…

Egotronic – Was Soll’s (feat. Rüde & Yari) from Audiolith Records on Vimeo.

 

Achso hier noch schnell mein 10 Punkte Plan, wenn Staaten irgendetwas taugen würden und falls sich Union und FDP nochmal Treffen:

1. Mindestlohn: 10 €
2. Arbeitszeitverkürzung: 25 Stunden Woche
3. Bedingungsloses Grundeinkommen: 600 € im Monat
4. Nahverkehr: Fahrscheinlos
5. Bundesnachrichtendienst: Abschaffung
6. Bildung: Freier Zugang
7. Drogen: Legalisieren
8. Besetzungen: Legalisieren
9. Mietobergrenze: 4 € / m²
10. Erneuerbare Energien: 100 %

 

Dieser Beitrag wurde am Montag, 05. März 2012 um 03:18 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Datenschutz/Sicherheit, Energie/Klima, kurz Gepostet, News abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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10 Comments »

  1. Ein netter 10 Punkte Plan. Haben Sie den den schon mal durchgerechnet ?
    Z.B.: Mietobergrenze 4€
    Nehmen wir doch mal eine 50qm Wohnung als Beispiel:
    Baukosten 2.000€/qm = 100.000 €
    Mieteinahme 48 €/qm = 2.400 €
    Unterhalt 1% = 1.000 €
    Einnahme = 1.400 €
    Von den Einnahmen werden noch Kreditzinsen, Verwaltung usw. abgezogen. Das heißt das der Investor rund 100 Jahre benötigt bevor er Gewinn macht. Nicht zu vergessen die Inflation. Wer soll hier Investieren ??

    Comment: Michael Boersma – 05. März 2012 @ 12:01

  2. Das ist ja auch meine Utopie 🙂

    Punkt 2
    Ich bin der Überzeugung, dass viele Menschen in der Gesellschaft ehrenamtlich Arbeit leisten, ohne dass dies in irgendeiner Weise finanziell zu honorieren wäre, wer soll das bezahlen? Aber darum geht es den Leuten eben nicht, sie engagieren sich freiwillig für die Gemeinschaft in einem konkreten Projekt, Ansatzpunkt, …
    Ob ich mich jetzt Treffe, um Müll im Wald zu sammeln oder Sport mit Jugendlichen mache. Beides ist für Umwelt oder Persönlichkeitsentwicklung, Krankenkassen usw. ein unbezahlbarer Wert. Ich will, dass Menschen mehr Zeit dafür haben und nicht jeden Tag 8 Stunden arbeiten. Ist radikal, aber würde viel verändern. Ganz abgesehen davon, dass es Studien darüber gibt, wieviel Arbeit eine Gesellschaft braucht 😀

    Punkt 9
    Auch radikal und auch nicht von mir durchgerechnet. Ich stelle mir vor das Wohnraum (notwendig für alle – fernab jeglicher Spekulation) für alle verfügbar sein sollte. 4 € ist eine konkrete Zahl, die ich im Moment für angemessen halte, da findet sich aber sicher auch eine Kopplung an Inflation. Der Investor ist in diesem Punkt die Gesellschaft, Gemeinnütziges Wohnen, genossenschaftliches Wohnen. Ein Haus hät in der Regel 100 Jahre, warum sollte irgendjemand damit Gewinn machen.

    Comment: Moritz – 05. März 2012 @ 15:09

  3. Durch Mindestlohn werden Arbeitsplätze zerstört. Wenn ein bestimmter Arbeitsplatz weniger als 10€ ,wie nach deiner Forderung, wirtschaftlichen Nutzen schafft, dann kann er eben nicht mehr existieren. Es ist sicher nicht deine Absicht, Arbeitsplätze zu vernichten. Aber genau das wird mit einem Mindeslohn passieren. Alle Arbeitsplätze die nicht rentabel genug sind werden abgeschafft werden. So gutmütig deine Forderung ist, so wenig kann sie in der Praxis so umgesetzt werden wie du dir das vermutlich vorstellst.
    Man schaue mal nach Frankreich, die den Mindestlohn haben. Was ist passiert? Massenarbeitslosigkeit und wütende Massen von ungelernten Arbeitskräften die rebellieren (ja, rebellieren, nicht nur protestieren), weil ihre Arbeit nunmal den Mindestlohn nicht wert ist.
    Frage: Was ist dir lieber, Arbeitslosigkeit oder überhaupt schlecht bezahlte Arbeit, dafür eine Bezahlung die den wirtschaftlichen Mehrwehrt widerspiegelt?

    Comment: Frager – 06. März 2012 @ 17:06

  4. Hallo frager,
    wie gesagt sind das die Forderungen, die ich an den Staat richten würde, wenn Staaten für mich eine Perspektive hätten, die momentanen Probleme der Gesellschaft zu lösen.

    Wie du es sagt, existiert dieser Arbeitsplatz dann eben nicht mehr, er war wohl menschenunwürdig. Warum sollte ein Mensch für so wenig Geld arbeiten müssen. Rebellierende Massen sind mir in dem Fall lieber als Ausbeutung. Eine Bezahlung muss nicht den wirtschaftlichen Mehrwert widerspiegeln, ich betrache den Mehrwert für den Menschen.

    Das Mindestlohn Arbeitsplätze zerstört, davon ist die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft überzeugt. Aber was ist das für Arbeit? Bildung, Nahrungsproduktion, Müllabfuhr, Reinigung, Pflege?

    Comment: Moritz – 06. März 2012 @ 17:52

  5. Hallo Moritz,
    ok, damit kann ich mich zufrieden geben 🙂 ,angemerkt, dass die Bezahlung tatsächlich sowieso in den wenigsten Fällen dem Mehrwert entspricht.
    nur noch eine Frage; wenn wir ein BGE hätten, wäre es dann nicht okay, den Mindestlohn aufzuheben?
    Zum einen ist das menschenwürdige Leben garantiert, zum anderen würden Ausbeutungsjobs dadurch ja nicht mehr angenommen werden. Woran ich da eben ein bisschen denke ist, dass das BGE auch schlecht bezahlte Jobs ermöglichen sollte. Will heisen; die Massen, die rebellieren würden, oder sich langweilen weil sie nicht gut genug gebildet für 10€+ Jobs sind, die Möglichkeit geben, der Gesellschaft etwas zurückzugeben bzw sich etwas dazuverdienen, in Form von Arbeit und in dem Falle im Niedriglohnsektor.

    Comment: Frager – 06. März 2012 @ 20:34

  6. Finde ich immer noch schwierig. Die Frage ist, welche Jobs im Niedriglohnsektor erledigt werden. Wenn das zu Beispiel die Herstellung von Tierfutter in einer Fabrik oder Fließbandarbeit ist oder man die Toiletten anderer Menschen putzt, sollte diese Arbeit dennoch gut bezahlt werden.

    Die Frage ist natürlich, ob das nicht eh der Fall ist, das man auch bei solchen Jobs gut bezahlt wird. Wenn durch das BGE Leute nicht mehr so schnell solche Arbeiten annehmen würden, würde sich ja auch die Bezahlung angleichen.

    Modellversuch, beobachten, … Ich finde es dennoch nicht gut, wenn jemand für eine Stunde Arbeit 6 € bekommt. Ich würde in dem Fall lieber ehrenamtlich für 0 € mit BGE arbeiten, als im Niedriglohnsektor!

    Natürlich muss im Bildungssektor auch einiges passieren…

    Comment: Moritz – 06. März 2012 @ 21:55

  7. 1.Gut
    2.Vergesst es!! es fehlen jetzt schon Fachkräfte
    3.Nö, wer Geld will soll auch Arbeiten (wenn möglich)
    4.Sehr gut!!
    5.k.a….
    6.Ja, sehr wichtig
    7.Ist Alkohol nicht auch eine Droge???? komisch, die ist erlaubt…
    8.Nein, nicht generell. Auch Firmen sind z.T. Privatbesitz.
    9.Das kann nur der Markt regeln!!
    10.Jaaa. Aber das wird langwierig… aber machbar!

    Comment: Basti – 15. März 2012 @ 17:04

  8. Axel wählt wohl NPD, daher veröffentliche ich seinen Kommentar nicht. Würden wir IP-Adressen speichern, würde ich diese wahrscheinlich an entsprechende Antifagruppen weitergeben, auch wenn die Aussicht auf Erfolg gering wäre.

    Nazidreck wollen wir nicht, auch keinen antimuslimischen Rassismus und ich persönlich bin auch gegen Nationalstaaten und ihre Grenzen. Kann also deine Argumente nicht nachvollziehen, Axel. Vielleicht denkst du nochmal ein bisschen über dein Leben nach und entfernst das Hitlertattoo an deinen Oberlippe.

    Moritz

    Comment: Axel – 16. April 2012 @ 17:35

  9. Durch 35 Stundenwoche wurden erst die Hungelöhne möglich, >Auslagerung aus Deutschland
    25 Stunden,da alchen alle Wirtschaftzonen um uns herum

    Meine Lösungen:
    40 Stunden Woche > Lohn absolut bei 40 Std Woche gleich als bei 35 Std Folge mehr Poduktion zurück nach D / EU
    Bankendienstleistung festlegen; Zocken ist keine Bankdienstleistung. ay Trading hoch besteuern
    Firmenfahrzeuge Obergrenze 25.000.- darüber voll versteuert >Folge gibt neue Freiheit für die Bürger
    Sozialversicherung für alle = 100% der Bürger, Beitragsbemessungsgrenzen weg Ausgang 1949.
    Folgen die Belastungen für alle Bürger werden geringer >mehr Freiheit,,
    usw,

    Comment: Wone – 20. April 2012 @ 16:19

  10. Oh jeah …
    Das hilft Deutschland weiter,billige Drogen und Geld vom Staat um sie sich zu kaufen.
    Die wenigen die das Land aufrecht erhalten legen nach 25 Stunden den Hammer beiseite.
    Ok das mit den Privatkopien find ich in Ordnung da die Rockmusiker dann ja kein kein Geld verdienen müssen weil die Drogen so billig rüberkommen.

    Ne,Echt,im Ernst…
    Geile Satire hier !

    Comment: BB – 28. Juli 2012 @ 10:33

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