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Ein Schuh für Schäuble

Atomausstieg sofort

Je schneller wir den Ausstieg aus der Nutzung von Atomkraft beschließen, desto schneller gehts dann auch mit der Stilllegung. Am Tschernobyl Gedenktag (25. April) waren wieder sehr viele Atomkraftgegner_innen auf der Straße bei den AKWs und Atomanlagen in der ganzen BRD unterwegs.

So langsam sollte es also mal bei allen *klicken* auch bei denen, die von der Atomlobby geschmiert werden. Dazu gibt es immer mehr Studien:

In Berlin findet heute eine von „Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung“ organisierte Expertenanhörung statt. Die Kommission war von der Bundesregierung eingesetzt worden, als im März nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima die Rufe aus der Bevölkerung nach der Stilllegung aller AKW immer lauter wurden.

Im Vorfeld der Veranstaltung hat gestern die Deutsche Umwelthilfe (DUH) eine Studie über die Machbarkeit eines schnellen Atomausstiegs vorgestellt, die an der Universität in Flensburg erarbeitet wurde. Das Ergebnis: Ein schneller Ausstieg ist möglich, die Preise werden nicht explodieren und auch der vom Bundeswirtschaftsminister gefordert Bau von mehreren Tausend Kilometern neuer Stromtrassen ist nicht unmittelbar nötig.

„Die Analyse zeigt eindeutig, dass für einen Atomausstieg bis Ende 2015 kein Netzausbau erforderlich ist“, meinte Studien-Autor Olav Hohmeyer. Die gegenwärtige Diskussion über einen möglichst zügigen Um- und Ausbau der Stromnetze sei dennoch „absolut notwendig, um den Übergang in das regenerative Zeitalter bis 2050 oder sogar schon bis 2030 zu schaffen, aber unwesentlich für einen schnellen Atomausstieg“. Hohmeyer ist unter anderem Mitglied des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) der Bundesregierung und Co-Autor einer im letzten Jahr veröffentlichten Gutachtens zur Vollversorgung Deutschlands mit Strom aus Erneuerbaren Energien bis 2050. (weiterlesen bei telepolis)

Energieversorgung kann nur regenerativ sicher erfolgen.

Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 28. April 2011 um 11:19 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Energie/Klima, News abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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3 Comments »

  1. Es geht den Energiekonzernen immer nur um die Kohle. Sie kümmern sich nicht um unsere Umwelt, Hauptsache sie bekommen ihren Gewinn. Nun reden die Firmen davon, dass nicht genügend Elektrizität produziert würde ohne die Atomenergie, doch das ist erneut nur eine Ausrede um den Ausstieg aus der Atomkraft zu verhindern. Auch die Regierung will den Energieriesen entgegenkommen, indem sie den Bossen die Erlaubnis erteilen, die Stromkontingente der 7 Atommeiler, die umgehend deaktiviert werden sollen, auf jüngere Atomkraftwerke zu übertragen. Meiner Meinung nach ist dies alles Nonsens. Ich werde weiterhin an Atomkraftdemonstrationen teilnehmen.

    Comment: Jefferson Linthicum – 15. Juni 2011 @ 15:59

  2. Ich bin sehr erfreut, dass man sich jetzt endlich entschieden hat, die Atomkraftwerke zu deaktivieren und sie danach mittels erneubaren Energien zu ersetzen. Mich interessiert wie lange der Staat für die Energiewende braucht und ob auch in Zukunft wirklich alles aus erneubaren Energien erzeugt wird. Man muss damit aufhören, die Natur mit der Emission zu vernichten und man muss auch mal an die Zukunft unserer Welt denken. Die Katastrophe in Fukushima hat den deutschen Politikern endlich klar gemacht, dass man das Restrisiko von Atomkraftwerken nicht verharmlosen kann. Ich hoffe, dass auch die anderen Länder ihre Kernkraftwerke ausschalten werden und wir so nicht mehr in Angst leben müssen. Außerdem freue ich mich, dass auch Firmen wie Knittel die erneubaren Energien fordern und unterstützen, indem sie auch selbst mit klimaneutralen Produkten arbeiten.

    *Link entfernt – Mineralöl bleibt Mineralöl. Moritz*

    Comment: Ulrike Leask – 21. Juni 2011 @ 09:06

  3. Ich bin für den sofortigen Atomausstieg mit allen Konsequenzen! Wir brauchen keine 11 weiteren Jahre Atomkraft. Fukushima hat den Politiker_innen klar gemacht, dass man mit Atomkraft keine Wahlen gewinnen kann, nichts anderes und auf zwei Punkte achten sie ja: Macht und Geld. Wenn aber Geld der Atomindustrie einen sehr großen Machtverlust bei Wahlen bedeutet, steigt die Politik eben auf einen grünen Kapitalismus um. Warum baut nicht Deutschland erneuerbare Energienanlagen und verdient damit als Staat Geld, warum kauft nicht Deutschland alle Netze zurück und baut sie intelligent um? Vielleicht auch ganz gut, dass es nicht der Staat macht, denn das geht auch genossenschaftlich. Der Kampf gegen die Atomkraft ist lange nicht gewonnen!

    Comment: Moritz – 21. Juni 2011 @ 14:32

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