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und Materialien:

Ein Schuh für Schäuble

Gratuliere, du bist Extremist

Donnerstag, 03. Juli 2014 von Benjamin

Du interessierst dich für Verschlüsselung,  Datensicherheit, Datenschutz oder Anonymität.

Folglich findet die NSA dass du überwacht werden solltest.

Wie, du glaubst mir nicht?
Schau hier: http://www.tagesschau.de/inland/nsa-xkeyscore-100.html
Und hier:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/XKeyscore-Quellcode-Tor-Nutzer-werden-von-der-NSA-als-Extremisten-markiert-und-ueberwacht-2248328.html

(low-quality)musikfreudiges Facebook vs anonyme Nutzung

Mittwoch, 14. März 2012 von Moritz

Es gibt Kritik am neuen Musikvergnügen auf Facebook:

Datenschützer warnen vor der Nutzung des neuen Internet-Musikdienstes Spotify. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar bezeichnete den Anmeldevorgang des Online-Anbieters in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ als rechtswidrig. So sei ein Zugang zu Spotify nur mit einem Profil beim sozialen Netzwerk Facebook möglich.

weiterlesen: www.welt.de/…/Datenschuetzer-warnen-vor-Musikdienst-Spotify

schwarzgelbgold

Montag, 05. März 2012 von Moritz

Die Ersetzung von Wulff durch einen noch Deutscheren (es gibt da auch noch ne antideutsche Gegenkandidatin) gerät in den Hintergrund. Warum? Die FDP steigt wieder auf, meint sie zumindest und so haben sich CDU + CSU + FDP für die nächste Zeit auf Folgendes geeinigt (meine Sicht der Dinge):

  • Reformen sind irgendwie dumm, lassen wir doch die Bildungssysteme so ungerecht wie möglich und Bildungspolitik darf Ländergrenzen überschreiten
  • Alle Menschen sind vor dem Gesetz irgendwie doch nicht gleich, daher Gefängnis trotz Bewährung für junge Menschen
  • Ein TÜV für Finanzprodukte, die eigentlich schon durch die Abwrackprämie erfasst werden sollten
  • Ob Vater oder Mutter, Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
  • Gebäudesanierung wird gefördert, ich rieche schon die damit einhergehende Mieterhöhung
  • Man darf nicht gewerblich Sterbehilfe leisten, also Kapitalismus abschaffen- nein – gewerbliche Sterbehilfe für Tiere abschaffen – nö auch nicht.
  • Irgendwie ist Solarförderung doch gut, nochmal drüber reden???
  • Achso, das Beste zum Schluss: Über Vorratsdatenspeicherung sprechen wir gar nicht, das machen wir einfach.

Das reicht Euch nicht – mir auch nicht, aber die nächsten Jahre werden wir noch mehr hören – juhu…

Egotronic – Was Soll’s (feat. Rüde & Yari) from Audiolith Records on Vimeo.

 

Achso hier noch schnell mein 10 Punkte Plan, wenn Staaten irgendetwas taugen würden und falls sich Union und FDP nochmal Treffen:

1. Mindestlohn: 10 €
2. Arbeitszeitverkürzung: 25 Stunden Woche
3. Bedingungsloses Grundeinkommen: 600 € im Monat
4. Nahverkehr: Fahrscheinlos
5. Bundesnachrichtendienst: Abschaffung
6. Bildung: Freier Zugang
7. Drogen: Legalisieren
8. Besetzungen: Legalisieren
9. Mietobergrenze: 4 € / m²
10. Erneuerbare Energien: 100 %

 

Anonymous – Was ist ACTA?

Montag, 30. Januar 2012 von Moritz

http://digitalegesellschaft.de/2011/10/warum-ist-acta-so-umstritten-und-warum-sich-politiker-und-burger-dafur-interessieren-sollten/

Wie mein Mitbewohner schön angefügt hat: Das ist die Antwort der Regierungen auf Ereignisse wie den arabischen Frühling. Wie sonst könnte man als Staaten das Internet besser kontrollieren, als in einer Kooperation mit der Wirtschaft. Grüße an €: und $-)

Piraten: Ausnahme(erfolg) in Berlin?

Sonntag, 18. September 2011 von Moritz

Ganz anders sieht es bei den Piraten aus, die erstmals in ein Landesparlament einziehen konnten. Glauben Sie an einen einmaligen Erfolg oder könnte es mit den Piraten einen ähnlichen Verlauf nehmen wie mit den Grünen?

Ich glaube das Ergebnis der Piraten ist eher exzeptionell und nicht der Startschuss für einen grandiosen Erfolg. Die Piraten hatten in Berlin günstige Ausgangsbedingungen. Sie sind hier entstanden, bewegen sich also auf ihrem ureigensten Feld. Es gibt auch eine entsprechende Wählerschaft, die ihnen entgegen kommt. Wähler, die in anderen Ländern vielleicht zu den Grünen gewechselt wären, haben in Berlin die Piraten gewählt. Diese haben sich thematisch erweitert und einen originellen Wahlkampf betrieben. Dazu kam dann noch ein schwacher Wahlkampf der Grünen und später auch schwache Prognosen für Künast. Für die Piraten wird es aber sehr schwer werden, mit ihrem Programm in weniger linksliberalen Kreisen außerhalb Berlins zu punkten.

Das komplette Interview findet ihr auf taz.de.

Der Politikwissenschaftler Uwe Jun beschäftigt sich im Interview unter anderem mit dem Erfolg der Berliner Piraten auf Landesebene. Als Parteienforscher kann er das aber in meinen Augen nicht abschließend beurteilen. Denn die Piraten sind keine reine Partei, sondern eine Bewegung, deren Antrieb nicht in der Machtbesessenheit durch Parlamentarismus begründet ist. Zumindest beobachte ich bisher keine derartigen Bestrebungen.

Die Piraten entstanden in einer Welt, in der alte Strukturen ihre Macht durch Überwachung. getarnt als Sicherheit für demokratische Grundwerte, erhalten möchten. Dieses Demokratieverständnis entspricht jedoch meist nicht einem solchen, wie es vielleicht die Piratenpartei hat. Sie wollen als Gegenlösung Transparenz auf allen Bereichen. In meinen Augen der richtige Ansatzpunkt.

Auch in Zukunft werden Polizist_innen auf staatlichen Befehl wirtschaftliche Interessen durch prügeln. Dies geschieht nicht nur gegen linksliberale oder libertäre Kräfte, sondern eben auch gegen das Bürgertum, dass sich  nicht länger verwerten und durch die Politik und viele Medien verarschen lassen möchte, wie es zum Beispiel in Stuttgart der Fall war und ist. Und das heißt auch gegen Grüne anzutreten, die nicht mehr grün, sondern wirtschaftsgrün sind. Im Mittelpunkt darf nie die Wirtschaft oder noch schlimmer die Freiheit der Wirtschaft stehen, sondern der Mensch und noch wichtiger die Freiheit des Menschen stehen.

Und genau aus diesem Grund werden die Piraten langsam – aber sicher – mehr Parlamente entern. Auch schon aus dem Grund, dass sie jetzt nicht mehr Unterstützungsunterschriften sammeln müssen, um an Wahlen teilnehmen zu können, sondern sich in Zukunft auf ihr bereits jetzt vielfältiges Programm konzentrieren können- unter Beteiligung aller, die sich beteiligen möchten. Die Berlinwahl wird einigen Hoffnung geben, mehr Pirat_innen werden die Partei gestalten und für eine bessere Gesellschaft kämpfen.

 

Facebook-Reichweitenanalyse abschalten

Freitag, 19. August 2011 von Benjamin

Da unsere Plugins nur beim klick Daten übermitteln/Inhalte der Anbieter laden, sollten sie OK sein.

Für Menschen, die blind eingebunden haben:

https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20110819-facebook.htm

P R E S S E M I T T E I L U N G

ULD an Webseitenbetreiber: „Facebook-Reichweitenanalyse abschalten“

Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) fordert alle Stellen in Schleswig-Holstein auf, ihre Fanpages bei Facebook und Social-Plugins wie den „Gefällt mir“-Button auf ihren Webseiten zu entfernen. Nach eingehender technischer und rechtlicher Analyse kommt das ULD zu dem Ergebnis, dass derartige Angebote gegen das Telemediengesetz (TMG) und gegen das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) bzw. das Landesdatenschutzgesetz Schleswig-Holstein (LDSG SH) verstoßen. Bei Nutzung der Facebook-Dienste erfolgt eine Datenweitergabe von Verkehrs- und Inhaltsdaten in die USA und eine qualifizierte Rückmeldung an den Betreiber hinsichtlich der Nutzung des Angebots, die sog. Reichweitenanalyse. Wer einmal bei Facebook war oder ein Plugin genutzt hat, der muss davon ausgehen, dass er von dem Unternehmen zwei Jahre lang getrackt wird. Bei Facebook wird eine umfassende persönliche, bei Mitgliedern sogar eine personifizierte Profilbildung vorgenommen. Diese Abläufe verstoßen gegen deutsches und europäisches Datenschutzrecht. Es erfolgt keine hinreichende Information der betroffenen Nutzerinnen und Nutzer; diesen wird kein Wahlrecht zugestanden; die Formulierungen in den Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien von Facebook genügen nicht annähernd den rechtlichen Anforderungen an gesetzeskonforme Hinweise, an wirksame Datenschutzeinwilligungen und an allgemeine Geschäftsbedingungen.

Das ULD erwartet von allen Webseitenbetreibern in Schleswig-Holstein, dass sie umgehend die Datenweitergaben über ihre Nutzenden an Facebook in den USA einstellen, indem sie die entsprechenden Dienste deaktivieren. Erfolgt dies nicht bis Ende September 2011, wird das ULD weitergehende Maßnahmen ergreifen. Nach Durchlaufen des rechtlich vorgesehenen Anhörungs- und Verwaltungsverfahrens können dies bei öffentlichen Stellen Beanstandungen nach § 42 LDSG SH, bei privaten Stellen Untersagungsverfügungen nach § 38 Abs. 5 BDSG sowie Bußgeldverfahren sein. Die maximale Bußgeldhöhe liegt bei Verstößen gegen das TMG bei 50.000 Euro.

Thilo Weichert, Leiter des ULD: „Das ULD weist schon seit längerem informell darauf hin, dass viele Facebook-Angebote rechtswidrig sind. Dies hat leider bisher wenige Betreiber daran gehindert, die Angebote in Anspruch zu nehmen, zumal diese einfach zu installieren und unentgeltlich zu nutzen sind. Hierzu gehört insbesondere die für Werbezwecke aussagekräftige Reichweitenanalyse. Gezahlt wird mit den Daten der Nutzenden. Mit Hilfe dieser Daten hat Facebook inzwischen weltweit einen geschätzten Marktwert von über 50 Mrd. Dollar erreicht. Allen Stellen muss klar sein, dass sie ihre datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit nicht auf das Unternehmen Facebook, das in Deutschland keinen Sitz hat, und auch nicht auf die Nutzerinnen und Nutzer abschieben können.

Unser aktueller Appell ist nur der Anfang einer weitergehenden datenschutzrechtlichen Analyse von Facebook-Anwendungen. Das ULD wird diese in Kooperation mit den anderen deutschen Datenschutzaufsichtsbehörden vornehmen. Eine umfassende Analyse ist einer kleinen Datenschutzbehörde wie dem ULD mit einem Wurf nicht möglich; zudem ändert Facebook kontinuierlich seine technischen Abläufe und Nutzungsbedingungen. Niemand sollte behaupten, es stünden keine Alternativen zur Verfügung; es gibt europäische und andere Social Media, die den Schutz der Persönlichkeitsrechte der Internet-Nutzenden ernster nehmen. Dass es auch dort problematische Anwendungen gibt, darf kein Grund für Untätigkeit hinsichtlich Facebook sein, sondern muss uns Datenschutzaufsichtsbehörden dazu veranlassen, auch diesen Verstößen nachzugehen. Die Nutzenden können ihren Beitrag dazu leisten, indem sie versuchen datenschutzwidrige Angebote zu vermeiden.“

Den Nutzerinnen und Nutzern im Internet kann das ULD nur den Ratschlag geben, ihre Finger vom Anklicken von Social-Plugins wie dem „Gefällt mir“-Button zu lassen und keinen Facebook-Account anzulegen, wenn sie eine umfassende Profilbildung durch das Unternehmen vermeiden wollen. Die Profile sind personenbezogen; Facebook fordert von seinen Mitgliedern, dass diese sich mit ihrem Klarnamen anmelden.

Das ULD hat seine datenschutzrechtliche Bewertung der Reichweitenanalyse durch Facebook im Internet veröffentlich unter

https://www.datenschutzzentrum.de/facebook/

Diese Analyse soll künftig fortgeschrieben, d. h. erweitert und präzisiert werden. Anregungen hierzu nimmt das ULD gerne entgegen per E-Mail über

facebook@datenschutzzentrum.de

Bei Nachfragen oder im Fall von allgemeinen sonstigen Fragen wenden Sie sich bitte an:

Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein
Holstenstr. 98, 24103 Kiel
Tel: 0431 988-1200, Fax: -1223

 

Google verkauft eure Daten nicht

Donnerstag, 14. Juli 2011 von Benjamin

Nach dem bösen Aufschrei im Netz und vor allem auch in den Printmedien, hat sich doch tatsächlich jemand angeschaut, was in der Originalquelle steht.

http://tarzun.de/archives/366-Google-plant-die-Super-Datenbank.html

Server der Bundespolizei gecrackt – Nutzerdaten und Passwörter geleakt

Freitag, 08. Juli 2011 von Benjamin

http://linksunten.indymedia.org/de/node/42728

Update: heise dazu

Wir sind die No-Name Crew, Wer wünscht, dass man ihn fürchte, erreicht, dass man ihn hasst. Das Bestreben, dem, den wir hassen, Übles zuzufügen, heißt Zorn.

 

Folge diesem Link um die Daten der Bundespolizei einzusehen: Bundespolizei Serverdaten
hXXp://dl.nn-crew.cc/index.php?dir=2-NN-Crew+-+Leaks%2FBundespolizei%2F

Ab und an auf die Sim-Karte verzichten

Montag, 20. Juni 2011 von Moritz

Wenn Polizist_innen auf Demonstrationen Menschen ihre Handys aus der Hand schlagen, weil sie gewalttätige Übergriffe der Polizei auf Demonstrierende aufzeichnen, kann ein Handy schnell mal kaputt gehen. Von der Petition gegen Pfeffersprayeinsatz oder den Amnesty Forderungen zur Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamt_innen haben wir schon berichtet. Beides hätte mir in den letzten Wochen geholfen, denn wenn ein unbekannter Polizist erst einer Person vor dem Hamburger Rathaus mit der Faust ins Gesicht schlägt und mir dann Pfefferspray in die Augen sprüht, kann man diesen nicht für seine Übermäßige Gewalt anzeigen und selbst fragen, warum diese Maßnahmen nötig waren, sind unmöglich.

Es geht jetzt jedoch um eine andere Einschränkung der Demonstrationsfreiheit. Trägt man nämlich auf einer Demonstration sein Mobilfunkgerät mit sich, kann die Polizei sich ein Bewegungsprofil erstellen. Ob im Handy also eine auf sich selbst regestrierte Sim Karte steckt, sollte man sich vor einer Demonstration gut überlegen. Übrigens kritisiert auch der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar die Polizei: „Demonstrationsfreiheit ist bedroht“. Vielleicht hat wenigstens hier das Handeln der Polizei ein Nachspiel!

Telepolis dazu: Rasterfahndung per Handy

Noch schlimmer wird es, wenn man schon im Vorfeld einer Demonstration vom Staat überwacht wird. Als ich nach Fukushima die Demonstrationen für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen weltweit in Hamburg angemeldet habe, wurde ich wahrscheinlich Opfer einer Ortung meiner Mobilfunknummer durch die Polizei. Bei der Versammlungsbehörde in Hamburg war meine Nummer als Kontaktnummer für die Demonstration hinterlegt. Beim Transparente malen für die Demo nutzten die Staatsdiener_innen dann die Methode der stillen SMS, dumm nur, dass ich die Sendeberichtfunktion aktiviert hatte. Wenn dann zwei angeblich gesendete SMS innerhalb von zwei Sekunden an zwei unterschiedliche Nummern, die ich noch nie zuvor gesehen habe, als Sendebericht angezeigt werden, ist das schon ein deutliches Singal, dass eine solche Ortung meiner Nummer vorlag. Bei begründeten Verdachtsmomenten gegen Straftäter ist diese Überwachung gesetzlich legitimiert, aber ich habe eine Demonstration angemeldet!

Servergate

Samstag, 21. Mai 2011 von Benjamin

oder: warum waren plötzlich alle Server der Piratenpartei offline.

Und das direkt vor der Wahl in Bremen.

Wegen einem französischen Ermittlungsverfahren und einem damit verbundenen Amtshilfeersuchen, welches scheinbar noch nicht vorlag …

Udo Vetter vom Lawblog schreibt sogar:

Damit es später keine Missverständnisse gibt: Ein deutscher Staatsanwalt ist nicht verpflichtet, Server zu beschlagnahmen – bloß weil ausländische  Ermittlungsbehörden das von ihm verlangen. Es gibt da keinen Automatismus wie zum Beispiel beim Europäischen Haftbefehl.

http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/05/20/ein-akt-der-deutschen-behrden/

Wer das jetzt nicht glaubt, weil das hier ja nur ein Blog ist: http://www.sueddeutsche.de/digital/vor-bremenwahl-polizei-nimmt-piratenpartei-vom-netz-1.1099888

Zu den Daten auf den Servern:

Auf die Mitgliederdaten erfolgte kein Zugriff, denn die sind verschlüsselt.

Die Piratenpad-Inhalte sind sowieso öffentlich zugänglich – das ist ja der Witz dabei.

Scheinbar ging es also um Logdateien, die ironischerweise nicht gespeichert oder anonymisiert worden sind. (laut Vorstand)
http://www.piratenpartei-goettingen.de/2011/05/servergate/

Gesucht wurden wohl Logdateien, die allerdings nach Auskunft unseres Bundesvorstandes gar nicht gespeichert oder wenn, dann anonymisiert werden. Attacken gegen die Électricité de France SA durch die Hackergruppe Anonymous sollen Hintergrund der Ermittlungen sein. Ein Angriff soll unter Zuhilfenahme des offenen Piratenpad organisiert worden sein. Die Ermittler der Polizei haben nach einer vorläufigen Einschätzung der Partei keinen Zugang zu den verschlüsselten Mitgliederdaten erhalten.

Warum die Tagesschau die (vermutlich nicht ganz legale) komplette Lahmlegung der 6.größten Partei Deutschlands direkt vor Wahlen als nahezu irrelevant abtut, verstehe ich leider auch nicht. http://www.tagesschau.de/redirectid.jsp?id=video913874

Hier noch die offizielle Pressemitteilung dazu:

http://www.piratenpartei.de/Pressemitteilung/server-durchsuchung-wegen-franz%C3%B6sischem-ermittlungsverfahren-internetdienste-der-pi

Update:

Hier noch die Stellungnahme von Anonymous: http://www.crackajack.de/2011/05/21/anonymous-uber-servergate/

 

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