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Ein Schuh für Schäuble

Winnenden – Killerspiele

Scheinbar wird immernoch das Verbot sogenannter „Kilerspiele“ gefordert um Amokläufe zu verhindern.

Gut, der Vater wusste von den Mordphantasien seines Sohnes, hat ihn mit zum Schießtraining genommen und seine Waffen und Munition nicht weggeschlossen, aber die Computerspiele, die waren Schuld.

Die Angehörigen der Opfer wollten eine Gefängnisstrafe für den 52-Jährigen erreichen. Damit solle nicht zuletzt ein Zeichen gegen Gewalt, Killerspiele und privaten Waffenbesitz gesetzt werden.
….

http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=7605032/1v5i514/index.html

Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 10. Februar 2011 um 19:10 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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3 Comments »

  1. Natürlich dürfte der Schluss Killerspiele machen Amokläufer vereinfachend sein. Was ich vermisse, sind selbstkritische Statements von Gamern, die sich offensichtlich NIEmals fragen, warum sie sich unter der Vielzahl an Games ausgerechnet welche aussuchen, in denen Menschen verletzt werden, und warum das fast ausnahmslos Jungs tun. Denn dann müsste man ja zugeben, dass Gewalt etwas mit Männlichkeitsidealen zu tun hat – und „mann“ genau in dem Fahrwasser drin hängt, das letztlich zu den vielen Gewalttaten und Kriegen führt – denn die werden fast ausnahmslos von Männern geführt.

    Ein Teufelskreis irgendwie – während die UNO weltweit für Frieden kämpft, spielen die Boys in Mitteleuropa „geile“ Kriegsspiele …

    Dabei bräuchte man ja nur ins nächste Flüchtlingsheim zu gehen, um zu erfahren, wie es ist, wenn man sieht, wie die eigene Mutter / der eigene Bruder erschossen ist. Aber das ist „weniger geil“ …

    Heiko

    Comment: Heiko – 13. Februar 2011 @ 12:00

  2. Hallo Heiko,
    vielen Dank für deinen Kommentar.
    Ich will versuchen dir eine Antwort zu geben, wobei ich natürlich nur für mich selbst sprechen kann, nicht für andere Gamer.

    Für mich ist das faszinierende an Computerspielen, dass du dich in eine Welt begeben kannst, in der dein Handeln überhaupt keine Auswirkungen auf die Realität hat.
    Ich habe noch vor ca. 2 Jahren regelmäßig Egoshooter mit Freunden gespielt (mit ihnen im Team oder gegen sie).
    Es ging dabei um Taktik und Reaktionsvermögen und nicht darum seine Freunde zu töten.
    Jeder mit dem ich damals regelmäßig gespielt habe, hat den Wehrdienst verweigert und stattdessen einen Zivil- oder Freiwilligendienst gemacht.
    Nur weil wir am Computer 3D-Modelle (in deiner Vorstellung Menschen) verletzt und getötet haben, sind wir uns der Konsequenzen von echten Waffen bewusst und wollen mit ihnen nichts zu tun haben!
    Das einzige was in Computerspielen verletzt werden kann ist das Ego eines Mitspielers.

    Weder die Spielfiguren, noch die Waffen sind real – wäre das nicht so, könnte ich solche Spiele nicht spielen, denn dann wäre es kein Spiel, sondern Krieg – mit allen Konsequenzen.

    (Das US-Militär benutzt übrigens am Computer gesteuerte Drohnen im Krieg um Menschen zu töten)

    Comment: Benjamin – 13. Februar 2011 @ 13:21

  3. Siehe auch http://www.scupnet.de/2011/03/05/fitze-fitze-faz-aahh/

    Comment: Benjamin – 06. März 2011 @ 00:55

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